”Sticks and stones may break my bones, but words will never hurt me” ist ein englisches Sprichwort, das die Grundlage für das in der vergangenen Woche in unserer Aula aufgeführte Stück „Sticks and Stones“ darstellt.
Es bedeutet, dass man sich durch verletzende Worte nicht aus der Bahn werfen lassen, sondern ruhig und besonnen auf solche reagieren soll. Dass das kein Leichtes ist, sollte auch in diesem Stück, präsentiert von vier herausragenden Schauspielerinnen und Schauspielern des White Horse Theatre, sehr deutlich zum Ausdruck kommen.
Peter Griffith, Autor des Stückes und Gründer und Leiter dieses pädagogischen Tourneetheaters mit Sitz in Soest, griff das Sprichwort auf und nahm es zum Anlass, jungen Menschen Möglichkeiten des Umgangs mit Mobbing sowohl in der Schule als auch in deren Onlinewelt aufzuzeigen.
Tony möchte nicht mehr in die Schule gehen, weil er verprügelt wurde und Ruth muss erfahren, dass sie online lächerlich gemacht wird.

Mehr als 200 Schülerinnen und Schüler aus 7., 8. und 9. Klassen unseres Gymnasiums, begleitet von ihren Englischlehrerinnen und -lehrern, verfolgten das englischsprachige Stück aufmerksam und ließen sich in den Bann dieses Spektakels ziehen, selbst in Verantwortung genommen durch die aus Richtung Zuschauerraum wiederholt gestellte Frage eines der Akteure: ‘Why do you do that?’
Wie schon in den Vorführungen der vergangenen Schuljahre, wurde das Thema mit Anspruch und hoher Professionalität gepaart mit einer gewissen Lockerheit dargeboten und so laut und deutlich eine klare Botschaft übermittelt:
‘The watchers are the worst.’!!
Die Fragerunde der Darsteller im Anschluss an die Vorstellung wurde durch unsere Jugendlichen wieder sehr interessiert genutzt.

Petra Wittner
Englischlehrerin