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Jahrgangsstufe 10 bis 12

Höhepunkte im Schuljahr 2021/22


Auf Exkursion in die Welt der Wissenschaft

Am 14.10. besuchten Schülerinnen und Schüler der Klassen 11 und 10 die Hochschule Neubrandenburg, um dort den zweiten Präsenztermin des Bioökonomie-Projektes wahrzunehmen. Unter Leitung von Frau Tschierschky sowie zahlreichen Mitarbeitern der Hochschule konnten die Schüler unter anderem eine modifizierte Biogas-Raffinerie im Kleinformat bestaunen sowie das Unternehmen „ZELT“ aus Neubrandenburg besichtigen und sich dort über die Verwertung von Überresten in der Lebensmittelherstellung informieren. Ein Rhetorikseminar bildete den Abschluss des Tages. Die Schülerinnen und Schüler lernten dort, wie sie sicher auftreten und wie sie ihrer Unruhe vor einer möglichen Präsentation beikommen können. Die Exkursion stellte für alle Beteiligten einen gelungenen Tag dar, voller interessanter Eindrücke und Erlebnisse. KOW


Wer ist denn Heinrich Schliemann???

Am Freitag, 01.10.2021, machten sich die Lateinkurse der 10. und 11. Klasse auf den Weg, um diese Frage zu klären. Wir fuhren mit dem Bus nach Ankershagen, das zwischen Penzlin und Waren/Müritz liegt.

Hier verbrachte Heinrich Schliemann seine frühen Kinderjahre. Hier las er zum ersten Mal über den Kampf um Troja, große Helden wie Achilles, Hektor, Agamemnon, Odysseus und viele andere. Schon hier habe er beschlossen, die stolze, reiche Stadt Troja zu finden und auszugraben. Wie wir erfuhren hat das noch einige Jahre gedauert. 1822 wurde er geboren, 1870 begann er mit ersten Grabungen auf dem Hügel Hissarlik in der heutigen Türkei.

Heute gilt der Mecklenburger Heinrich Schliemann, der ganz in unserer Nähe lebte, als Wiederentdecker von Troja und zu Recht als „Vater der mykenischen Archäologie“. Ein Mann, der einen Kindheitstraum nie vergaß und ihn im Alter von 48 Jahren nach einem arbeitsreichen Leben als Kaufmann wahr werden ließ. War er nun auch ein Held? Darüber lässt sich diskutieren, bis heute. Am besten, Ihr bildet Euch eine eigene Meinung. CT


Endlich wieder Chorlager!

Vom 15. bis zum 17. September 2021 waren die 11. und 12. Klassen des Schulchores mit Frau Scheller und Frau Henze im Chorlager. Die Freude aller Beteiligten war groß, denn das war das erste Chorlager seit zwei Jahren! Bereits kurz vor 16:00 Uhr rollte am Mittwoch der Bus auf den Parkplatz, damit auch das E-Piano schon einmal sicher verstaut werden konnte. Wie bereits in den Jahren zuvor, konnten wir auch dieses Mal wieder mit dem Bus des „Behindertenverbandes Neubrandenburg“ fahren. Kurz nach 4 ging die lang ersehnte Fahrt nach Dahmen dann endlich los! Bereits auf dem Hinweg lief im Bus gute Musik, alle stellten sich schon auf das gemeinsame Singen ein.

Nach der Ankunft teilten wir untereinander die Bungalows und bezogen erst einmal unsere Zimmer. Gleich danach gab es auch schon Abendbrot und der Chef der Anlage, Jens, hat uns begrüßt. Er war sichtlich erfreut, uns nach zwei Jahren endlich wieder zu sehen und hat uns stolz von den Renovierungen in der Ferienanlage erzählt. Die Belehrung fiel recht kurz aus, da nach so vielen Jahren Verlass auf uns ist, dass wir alles in bester Ordnung hinterlassen. Schön war auch, dass uns 8 Ehemalige aus den Abi-Jahrgängen 2015, 2019 und 2020 sowohl beim Singen als auch beim Proben in den Stimmgruppen mit ihrer Erfahrung unterstützten.


Musik von Jung für Alt

Emma Charlotte Langer, 04.09.2021

Am Donnerstag, den 2. September haben wir, 7 Schüler und Schülerinnen des Musikensemblekurses der Klassenstufe 12 mit unserer Lehrerin Franziska Scheller am Caritas-Altersheim „Schwester E. Rivet“ zusammengefunden. Geplant waren zwei kleine Auftritte ab 15 Uhr, im Repertoire befanden sich vier Lieder, die in den vorherigen Wochen fleißig eingeübt wurden. Wir wurden freundlich mit warmem Kaffee und Kuchen im Clubraum der Einrichtung empfangen und begannen unser kurzes Einsingen, die Heimbewohner:innen warteten zeitgleich schon im Gemeinschaftsraum an den Tischen auf uns.

Anschließend sangen wir nacheinander auf zwei Fluren dreistimmige Lieder, die bei allen gut ankamen. Wir begannen mit dem auch bei den Rentnern populären Kanon „Dona Nobis Pacem“, gefolgt von dem englischen Segenslied „May the road rise to meet you“. Das nächste Lied, der plattdeutsche Klassiker „Dat du min Leevsten büst“, sorgte bei dem Publikum für einige Schmunzler und motivierte die Ersten, mitzusingen. Dazu wurden sie beim letzten Lied explizit aufgefordert: Das Volkslied „Kein schöner Land“ erklang in allen Stimmengruppen und -farben, die Musik verband Menschen mit einem Altersabstand von einem dreiviertel Jahrhundert. 

Und das ist nur eines von zahlreichen Beispielen, die zeigen, was für eine Kraft die Musik hat. Sie verbindet Menschen über alle Umstände hinweg, überquert Altersbarrieren, blickt nicht auf Geschlecht, Sexualität, Hautfarbe und Herkunft. Musik ist eine Sprache, die von allen gesprochen wird, die jeder versteht und die breit genutzt werden kann.

Der Moment, in dem die Heimbewohner:innen in das letzte Lied miteinstimmten, bescherte mir sowohl auf Flur eins als auch auf Flur zwei eine Gänsehaut. Man sah in den Augen Emotionen und Erinnerungen, die mit diesem Lied verbunden waren und die durch die einfache Melodie wiedererweckt wurden. Und so verließen wir beseelt nach rund zwei Stunden das Alten- und Pflegeheim, mit der Aussicht, noch einige Male als Musikensemblekurs, aber auch als Teil des Schulchors für andere Menschen zu singen und ihnen die Schönheit und Tiefgründigkeit von Tönen, Rhythmen und Harmonien näherzubringen.


2. MINT-Camp der Günther- Weber-Stiftung

Yannic, Minou, Clara, Tilda

Am 30. August 2021 trafen sich 16 Schüler*innen zum MINT-Camp der Günther-Weber-Stiftung, bei dem das Ziel verfolgt wird, das Interesse für die Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik zu wecken und zu fördern.
Die für MINT begeisterten Gymnasiasten aus der neunten und zehnten Klasse reisten aus Stralsund, Greifswald, Waren und Neubrandenburg an. Auch Schüler*innen des AEGs waren vertreten und berichten von Ihren Erlebnissen.

Nach einer Kennenlernrunde wurden wir durch die Produktionshalle durch den Sitz der Firma „Weber Maschinenbau“ in Neubrandenburg geführt und lernten viel Neues über die Herstellung von Maschinen zur Verarbeitung von Lebensmitteln kennen. Nachmittags beschäftigten wir uns mit dem Design eines Werbegeschenks. Aus den Vorschlägen wählten wir einen Favoriten, der hergestellt und uns zum Ende der Woche geschenkt wurde.
Nach unserem Abstecher in den Designbereich machten wir uns auf den Weg zum Hostel am Güterbahnhof. Nach dem Check-In ging es in der Turnhalle des SV Turbine sportlich weiter, denn wir probierten uns an der Kletterwand aus.

Am Dienstagvormittag fuhren wir zunächst zum Heizwerk von neu.sw, wo wir uns ein Bild der Fernwärme- und Stromproduktion in Neubrandenburg machen konnten. Danach wurden wir in Groß Nemerow durch das Messerwerk der Firma Weber geführt, bevor wir weiter ins Landeszentrum für erneuerbare Energien (Leea) nach Neustrelitz fuhren und dort an einem Workshop zum Klimawandel teilnahmen. Den Tag ließen wir gemeinsam bei Burger Kult ausklingen und beendeten damit den zweiten Tag unseres Camps.

Am Mittwoch wurde uns ein Einblick in die Ausbildungsberufe bei Weber gegeben und wir probierten VR-Brillen sowie Hololences aus, was für die meisten das Highlight der Woche war. Außerdem konnten wir selbst mit Metall arbeiten und ein 3-D Puzzle aus Blech zusammenbauen.

Am Nachmittag fuhren wir zum Lasertag in Neubrandenburg und rundeten den letzten Abend mit einem Pasta-Buffet im Restaurant des Güterbahnhofs ab. Am Donnerstag verbrachten wir den Vormittag gemeinsam bei Weber und erhielten Teilnehmerurkunden vom Gründer der Stiftung, Günther Weber, der auch für Fragen zu seiner Firma zur Verfügung stand.

  

Insgesamt war es eine interessante und schöne Zeit im MINT-Camp 2021.


Juhu! Der erste Chor Auftritt im Schuljahr 2021/22!

Am 31.8 fand die Eröffnungsveranstaltung der „WorldSkills“ Deutschlandmeisterschaft für Softwareentwicklung am Albert-Einstein-Gymnasium statt, und auch unser Chor hatte dort einen Auftritt. Was sonst vielleicht nur ein kleiner Nachmittagsauftritt am Rande gewesen wäre, war für uns ein großes Ereignis. Denn das war das erste offizielle Konzert nach fast 1 ½ Jahren! In den letzten Jahren konnte leider immer nur ein Abschlusskonzert in kleiner Runde stattfinden, doch heute hatten wir endlich einen Auftritt vor ganz neuem Publikum.

Leider sind die Coronabedingungen noch immer nicht optimal, daher war es diesmal nur ein Konzert der 11. und 12. Klassen. Natürlich waren wir dadurch auch weniger Leute auf der Bühne als in den Jahren zuvor, wir hoffen also weiterhin auf ein gemeinsames Konzert in naher Zukunft.

Treff zum Einsingen war 13:20 – die meisten waren sogar pünktlich da 😊 Nach über einem Jahr Pause hat sich unser Chor allerdings trotzdem weiter gewandelt und ist nicht in der Zeit stehen geblieben. Seit dem letzten Konzert haben sich zwei Jahrgänge von unserer Schule verabschiedet und die damals Kleinen sind inzwischen die Großen. Nach so langer Zeit ohne Auftritte und neuer Besetzung kam dann auf einmal ein ganz neues Problem auf: „Die Schuhe müssen auch schwarz sein??“ Ja, müssen sie, das hatten viele inzwischen allerdings wieder ganz vergessen. So kam es also, dass circa 20 Prozent vom Chor in Turnschuhen (die meisten immerhin in schwarz) auf der Bühne stand – Verbesserungen nach oben sind also immer möglich, nächstes Mal sind wir besser vorbereitet.

Auch Herr Kappler, Herr Becher und einige andere Lehrer waren nach so langer Zeit ohne gemeinschaftliche kulturelle Ereignisse begeistert, endlich wieder viele Leute in der Aula zu sehen. Nachdem auf der Bühne auch das letzte Mikro auf uns abgestimmt war, hat Vicky aus Jg. 11 im Musikraum noch einige Lockerungsübungen mit uns gemacht.

Und dann konnte es um 14:15 Uhr auch schon losgehen, mit circa 25 Zuschauern in der Aula. Den Aufgang haben wir eine halbe Stunde vor dem Auftritt noch einmal überdacht, doch trotzdem lief er reibungslos. Als erstes Lied sangen wir „City of Stars“ aus dem Film „La La Land“, wobei unsere fünf tapferen Jungs die ersten Takte alleine in ihrer Stimme gut meisterten. Obwohl den Jungen die Mädchen zahlenmäßig überlegen waren, harmonierten die beiden Stimmen perfekt, und auch die Resonanz vom Publikum sah dementsprechend positiv aus. Als zweites Lied haben wir „Mighty River“ gesungen. Vor dem Lied hatten wir großen Respekt, denn es hat einen ruhigen und starken Charakter – das heißt, die Töne müssen perfekt sitzen. Doch auch dieses Lied klang wunderbar, das Publikum zeigte sich erneut begeistert. Nach diesen zwei Liedern war unser Auftritt schließlich auch vorbei, danach setzten sich die Teilnehmer in der Aula an die Computer und der eigentliche Wettkampf begann.

Prinzipiell könnte man unseren Auftritt sogar als ein kleines, internationales Konzert betrachten, denn durch einen Livestream der Schule auf YouTube hatten wir virtuelle Zuschauer aus fast allen Kontinenten der Erde. Das kann nicht jeder Chor von sich behaupten!

Für den ersten Auftritt im Schuljahr waren die WorldSkills wunderbar, so konnten wir endlich wieder unser gemeinsames Selbstbewusstsein vor Publikum stärken. Auch das positive Feedback der Anwesenden unterstützte uns dabei natürlich sehr. Als nächstes großes Ereignis freuen wir uns nun auf das Chorlager und hoffen auf ein (trotz Corona) ereignisreiches Jahr mit vielen weiteren Auftritten!

Jahrgang 10 besucht die Generalprobe der Neubrandenburger Philharmonie

Dirigent Sebastian Tewinkel im Gespräch mit dem Bandoneon-Solisten, Perspektive von der Orgelempore

Nachdem es endlich wieder möglich ist, Musik und Musiker live zu erleben, konnten alle 10. Klassen am 2. 9. die öffentliche Generalprobe des 1. Philharmonischen Konzertes dieser Spielzeit besuchen und unsere Neubrandenburger Konzertkirche als außerschulischen Lernort erleben. Frau Scheller und Frau Henze konnten 103 der begrenzten Karten ergattern, denn alle Zuhörer*innen mussten auf Abstand sitzen. So ergab sich auch, dass sich die Schüler*innen des AEG von der Orgelempore über das Parkett bis hin zum Sparkassenrang durch den ganzen Zuschauerraum verteilten und das Orchester, den Dirigenten und die Instrumente aus allen Perspektiven erleben konnten.
In immerhin anderthalb Stunden Live-Musik erklang zunächst das verschmitzt-fröhlich wirkende Werk „Divertissement“ aus den 1920er Jahren vom französischen Komponisten Jaques Ibert. Im Anschluss brachte uns der Bandoneon-Spieler Lothar Hensel sein seltenes Instrument durch die Suite „Punta del Este“ für Bandoneon und Orchester näher. Dies ist ein Werk des für seine Tangomusik bekannten Komponisten Astor Piazolla, der im März diesen Jahres 100 Jahre alt geworden wäre. Zum Abschluss erklang die romantische Sinfonie Nr. 4 von Felix Mendelssohn-Bartholdy.

Eindrücke des Jahrgangs 10:

„Ich empfand das Konzert als gute Abwechslung für den „normalen“ Schulalltag, aber auch als ein gutes Beispiel, um wieder in die klassischere Musik zurückzufinden. Das erste Werk war meiner Meinung nach das Beste, ich denke mal, weil die Konzentration am Anfang noch am größten war und zum Ende etwas nachließ. Von hinten auf die Noten zu gucken, war irgendwie noch mal anders als sonst, interessanter. Wir hatten hinter uns leider Leute, die über alles – auch sehr grenzwertige Sachen – geredet haben, was ziemlich gestört hat.“

„Ich fand das Gespräch zwischen dem Bandoneon-Spieler und dem Dirigenten interessant, da man dort viel über das Instrument lernte.“

„Ich habe während des Konzertes so gegessen, dass ich die Musizierenden von hinten und den Dirigenten von vorne betrachten konnte, was für mich eine ganz neue Erfahrung gewesen ist. Dadurch zeichnete sich für mich die Interaktion des Dirigenten mit den Musizierenden klarer ab. Während eines Großteils des Konzertes hat die Musik bei mir ganz ausdifferenzierte Bilder erzeugt; insbesondere beim ersten Stück habe ich auch das ein oder andere Mal die Augen geschlossen und konnte mir ganz bestimmte Situationen vorstellen. Zudem fand ich es sehr interessant, was der Bandoneon-Spieler zu erzählen hatte und der Klang des Instrumentes hat mir ebenfalls gefallen. Besonders eindrucksvoll fand ich es, dass wir aufgrund dessen, dass es sich um eine Generalprobe handelte, dabei sein konnten, wie die Musizierenden noch an ihrer Umsetzung der Stücke gefeilt haben.

„Am vergangenen Donnerstag besuchten wir die Generalprobe des 1. Philharmonischen Konzerts. Die Konzertkirche war für Maßstäbe unter der Corona-Pandemie gut gefüllt. Vor allem ältere Herrschaften hörten sich die Stücke Jaques Iberts, Piazollas und Mendelssohn-Bartholdys an. Das musikalische Programm war abwechslungsreich gestaltet, was ich als sehr angenehm wahrgenommen habe. Die Konzertkirche war für die Violinen, Violen, Celli, Kontrabässe, Klarinetten, Hörner, Fagotte, Trompeten, die Posaune, das Schlagzeug, Pauken und dem Flügel ideal geeignet und brachte die Töne gut zur Geltung. Der Dirigent hat die Musikstücke überzeugend herübergebracht und vermutlich auch die Instrumentalisten musikalisch sicher durch die ein anderthalb Stunden geführt. Zudem ist mir positiv aufgefallen, dass auch der Bandoneon-Spieler zusammen mit dem Dirigenten die Umsetzung einiger Takte noch während des Konzerts verfeinerte. Dies unterstreicht, meiner Meinung nach, die Lockerheit während der Generalprobe.
Alles in allem finde ich, dass der Besuch des Konzerts ein gelungener und empfehlenswerter Ausflug war. Doch leider fand ich es von einigen Mitschülern unhöflich, währenddessen sich auffallend laut zu unterhalten. Die Musiker arbeiten lang und hart auf ein Konzert hin und es ist unangebracht, ihre Bemühungen nicht zu honorieren, auch wenn es nur eine Generalprobe war.“

„Ich fand es schön und die Handbewegungen vom Orchesterführer waren für mich interessant.“

„Die Stücke mit dem Bandoneon waren für mich auf jeden Fall ein Highlight.“

„Ehrlich gesagt, fand ich es nicht energielos, aber relativ öde, da ich den Musikstil nicht gerne höre. Er hörte sich stark nach Klassik an, welchen ich sehr uninteressant finde. Für mich wurde es nach einer halben Stunde relativ anstrengend zuzuhören, was daran liegt, dass diese Musik wegen der Streicher usw. etwas schrill klingt. Es wirkt etwas aufbrausend, aber nicht ruhig. Es könnte aber auch einfach daran liegen, dass ich zu dicht daran saß. Trotzdem waren die Plätze, auf denen wir saßen, mal etwas Anderes und außerdem abwechslungsreich. Es war mal etwas Neues, hinter dem Orchester zu sitzen, nicht davor. Von dieser Position konnte man jeden Musiker und sein Instrument gut erkennen und auch heraushören. Die Schüler in meiner Nähe haben sich der Situation angemessen benommen, außer einer. Von meiner Position aus, konnte man die Schüler in den oberen Rängen sehr gut beobachten und die meisten, bis auf ein paar Ausnahmen, haben sich benommen. An sich habe ich etwas Anderes erwartet, aus diesem Grund, wurde ich wahrscheinlich negativ überrascht. Gut gefallen haben mir die ersten 30 Sekunden von dem Bandoneon. Der Dirigent hat einen guten Job geleistet, obwohl ich etwas schmunzeln musste, als er anfing zu dirigieren. Da ich schon öfter in der Konzertkirche ein- und ausgegangen bin, war es nicht sonderlich besonders für mich.“

„Das Konzert war insgesamt sehr harmonisch, und den Musikern beim Spielen ihres Instruments zuzusehen, war interessant.“

„Das Konzert brachte etwas Abwechslung in den Schulalltag, eine gute praxisnahe Auseinandersetzung mit dem Tango. Ich empfand es jedoch als zu lang, hin zum Ende wurde es langweilig. Die Atmosphäre war sehr beruhigend, wenn auch ein paar Schüler gestört haben. Besonders die Vorführung des Bandoneons gefiel mir sehr.“

„Ich fand die Eindrücke, die die Stücke vermittelt haben, sehr interessant und abwechslungsreich. Auch den Dirigenten zu beobachten, war eine völlig neue Erfahrung für mich. Ich habe Tango in dieser Form auch noch nie live gesehen. Allerdings wurde es für mich nach einer Zeit schwer, konzentriert das Konzert weiter zu verfolgen. Da haben die Wechsel der verschiedenen Musikinstrumente und der Auftritt des Bandoneon-Spielers für eine gewisse Abwechslung gesorgt. Insgesamt war der Ausflug ein schönes Beispiel zum praktischen Tango.“


Wissenschaftsjahr der BioÖkonomie 2020/21

Fr. Tschierschky

11 Schüler*innen des Albert-Einstein-Gymnasiums Neubrandenburg sind seit April dieses Jahres Mitakteure eines Jugendforums der BioÖkonomie, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt wird.

Am Donnerstag, 19.08.2021, ging es auf Exkursion nach Anklam ins BioÖkonomiezentrum der FPS sprich Food and Pharma Services GmbH Anklam, das sich in einem ehemaligen Schlachthof befindet.  Wir durften innovative Projekte unmittelbar kennenlernen, wie die Herstellung von Pflanzenkohle, die ein entscheidendes Element bei der Bindung von CO2 werden kann,  oder die Erzeugung von Heizöl aus Abfallstoffen, wie zum Beispiel Klärschlamm.

Kann Mecklenburg-Vorpommern eine BioÖkonomie-Region werden? Was beinhaltet BioÖkonomie? Das sind Fragen, mit denen sich die Schüler*innen der 10. und 11. Klasse seit fast einem halben Jahr beschäftigen und im Oktober in Form eines gemeinsamen Memorandums mit Schüler*innen aus Anklam, Greifswald, Stralsund und Ueckermünde beantworten wollen. Dazu wurde auch in Anklam intensiv diskutiert. Welche Chancen bietet die BioÖkonomie, welche Risiken birgt sie und welche Potenzen.

Angemerkt werden soll, dass diese erste Veranstaltung in Präsenz anregend, fröhlich und sehr informativ war. Dennoch behaupte ich, dass die Einführungsveranstaltungen zur BioÖkonomie qualitativ nicht besser hätten laufen können als in Form der Videokonferenzen.

Die gemeinsame Medieninformation der Hochschule
Neubrandenburg und der Uni Greifswald bietet weitere Informationen zur Veranstaltung und zu Ansprechpartnern. Zudem können Sie sich den Bericht des Nordmagazins vom 19.08.2021 hier ab Minute 6.30 ansehen.

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