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30.10.2020

Reiten

Mein Hobby ist „Reiten“. Ich mag es, weil es sehr abwechslungsreich ist und man viel mit dem Pferd zusammen ist.

Ich reite in einer Gruppe aus vier Personen. Die Pferde heißen Aschley (Appalossa Rennpferd), Odina (Trakener), Josefiene und Biella. Mein Unterricht beginnt damit, dass wir den Padock misten, was meistens ziemlich anstrengend ist, da es ja vier Pferde sind. Nach dem Misten müssen wir manchmal das Sattelzeug einfetten, damit das Leder, aus dem es gemacht ist, nicht brüchig wird. Außerdem besprechen wir, welche Pferde geritten werden. In manchen Stunden beschäftigen wir uns auch vorher mit der Theorie, das heißt, wir studieren Bahnfiguren, Regeln beim Lenken des Pferdes oder Horsemanschip.

Horsemanschip ist der fachgerechte Umgang mit dem Pferd, was auch kleine Spiele bzw. Übungen beinhaltet. Diese beginnen bei uns damit, dass wir das Frendly Game ausführen, das bedeutet, dass man das Pferd überall streichelt, um zu gucken, ob alles in Ordnung ist und ob es keine Zecken hat. Es gibt außerdem noch das „Circling Game“, in diesem Spiel geht es darum, das Pferd in einem Kreis um sich herum zu schicken. Das geschieht mit Hilfe der Körpersprache, also Hand heben, sich groß oder klein machen.

Beim Reiten machen wir verschiedene Dinge, manchmal reiten wir aus, ein anderes Mal führen wir auch in einem abgesteckten Oval Trabübungen durch,bei denen es meistens um das richtige Sitzen des Reiters im Trab geht. Es kann aber auch sein, dass wir auf dem Platz reiten. Dort üben wir dann Ecken auszureiten, Bahnfiguren zu reiten, z.B. „durch die ganze Bahn wechseln“. Dort reitet man einmal durch die Mitte des Platzes und danach in die andere Richtung. In einer Abteilung zu reiten bedeutet, dass der Reitlehrer vorgibt, was zu reiten ist und die Reitschüler hintereinander das Gleiche ausführen. Dabei ist aber zu beachten, dass zwischen den Reitern eine Pferdelänge (dazwischen muss ein Pferd passen) Abstand sein muss.

Was bei meinem Unterricht auch noch dazugehört, ist das Veranstalten kleiner Wettbewerbe, z.B. wer den Pakuor am besten und fehlerfrei absolvieren kann, der ist dann der Held des Tages.

So läuft ein Tag meistens bei mir ab, natürlich ist es aber von Stall zu Stall anders.

Photo by Deleece Cook on Unsplash

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