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23.04.2021

Versetzungsverfahren im Schuljahr 2020/2021

Vorabhinweise des Bildungsministeriums

Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

in wenigen Wochen endet dieses Schuljahr. Vor diesem Hintergrund möchte ich Ihnen wesentliche Informationen im Zusammenhang mit der Versetzung mitteilen, da ja auch dieses Schuljahr pandemiebedingt zumindest seit den Weihnachtsferien alles andere als normal verlaufen ist.

So heißt es in einem Schreiben des Landesschulrates vom 22.04.2021:

Die Versetzung erfolgt auf der Grundlage der bestehenden Versetzungsverordnung (in der Fassung vom 7. Juli 2020).

Eine Schülerin oder ein Schüler ist gemäß § 64 Absatz 1 zu versetzen, wenn die Leistungen in allen Fächern mindestens mit ausreichend bewertet worden sind oder wenn von ihr oder ihm eine erfolgreiche Mitarbeit in der nächsthöheren Jahrgangsstufe erwartet werden kann.

In die Versetzungsentscheidung sind neben den gezeigten Leistungen auch insbesondere die pandemiebedingten außergewöhnlichen Unterrichtsbedingungen und sonstige in der Schule bekannte soziale Folgen für die Schülerin oder den Schüler einzubeziehen.  Erscheint die Versetzung einer Schülerin oder eines Schülers gefährdet, muss mit der Schülerin oder dem Schüler sowie deren Erziehungsberechtigten bis zum 20. Mai 2021 ein ausführliches Beratungsgespräch geführt werden. 

Auf Antrag der Erziehungsberechtigten kann eine Schülerin oder ein Schüler gemäß § 64 Absatz 3 des Schulgesetzes mit Zustimmung der Klassenkonferenz freiwillig zurücktreten. Der Antrag der Erziehungsberechtigten ist bis spätestens 20. Mai 2021 bei der Schule zu stellen.  

Die Zustimmung zum freiwilligen Zurücktreten erfolgt unter der Maßgabe, dass die Wiederholung für die erfolgreiche Lernentwicklung der Schülerin oder des Schülers erforderlich ist. Dementsprechend erfolgt eine Beratung der Erziehungsberechtigten. Die durch Zurücktreten wiederholten Schuljahre werden nicht auf die Verweildauer angerechnet. Dabei ist unter Berücksichtigung der pandemiebedingten Lernsituation auch eine zweimalige Wiederholung in derselben Jahrgangsstufe oder in zwei aufeinander folgenden Jahrgangsstufen eines Bildungsganges möglich.

In Vorbereitung auf diese Gespräche erhalten in der kommenden Woche diejenigen Eltern, deren Kinder aktuell gemäß der Versetzungsverordnung als versetzungsgefährdet gelten, von der zuständigen Klassenleiterin/ dem zuständigen Klassenleiter einen Brief, in welchen Fächern die Leistungen aktuell nicht mindestens mit ausreichend bewertet werden können. Bitte nehmen Sie diesen Brief zum Anlass, gemeinsam mit Ihrem Kind einen Beratungstermin mit der Klassenleiterin/ dem Klassenleiter Ihres Kindes vor dem 20.05.2021 zu vereinbaren.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Kittler 

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