Startseite > Der Ausflug zum Regionalmuseum Neubrandenburg
18.11.2021

Der Ausflug zum Regionalmuseum Neubrandenburg

Pünktlich um 8:35 Uhr ging es am 20.10.2021 los zum Regionalmuseum Neubrandenburg. Gemeinsam mit den Klassenlehrern Frau Nitzsche und Herrn Krause genossen die Schüler und Schülerinnen der Klassen 5a und 5b den entspannten Spaziergang zur Altstadt. Am Mudder- Schulten- Brunnen in der Stargarder Straße trafen wir uns mit der Archäologin Wiebke Schrader. Sie erklärte uns in der Folge alles ausführlich. Das Regionalmuseum Neubrandenburg umfasst drei Standorte: Das Treptower Tor, die Marienkirche und das Franziskanerkloster.

Unsere Führung begann mit der Besichtigung des Friedländer Tores. Danach haben wir das Neue Tor bewundert. Am Neuen Tor gibt es Frauenfiguren, die stadteinwärts schauen und Adorantinnen genannt werden. Man findet sie auch am Stargarder Tor und im Museum.

Das Treptower Tor wurde in der Mitte des 14. Jahrhunderts in der Stadtmauer Neubrandenburg errichtet. Es ist 31,8 m hoch und somit das höchste der vier Neubrandenburger Stadttore. Wir durften sogar in das Treptower Tor hineingehen. Der Gang war sehr schmal und die Treppen sehr steil. Im ersten Raum sahen wir ein Skelett, das in einer Art Holzbadewanne, die mit Sand gefüllt war, lag. Neben dem Skelett lagen kleine schwarze Perlen, eine Bernsteinperle und ein Ring, der an einen der Finger gesteckt war. Auf einem kleinen Schild stand: „Grab eines Mädchens“. Sie muss ungefähr 10, 11 Jahre oder älter gewesen sein. Es war sehr beeindruckend. Dann gingen wir noch eine Etage höher und machten eine kleine Pause.

Als Zweites gingen wir zum Museum. Unsere Führung begann mit einer Präsentation in Form einer Videoprojektion auf das Stadtmodell. Sie zeigte uns einen Ausschnitt aus der Geschichte Neubrandenburgs. Nach einer kurzen Einweisung durften wir selbstständig die erste und zweite Etage erkunden. In der ersten Etage gab es z.B. Gemälde mit Jesus und Engeln, alte Messer, alte Münzen, eine Ritterrüstung und noch viele andere Ausstellungsstücke. In der zweiten Etage gab es ein Marionettenspiel und ein altes Klavier zu sehen, auf dem wir spielen durften. Weiter hinten im Raum entdeckten wir eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg, die auf einem Gestell platziert worden war. Außerdem konnten wir uns Kriegsgeschichten aus dieser Zeit mit Hilfe spezieller Kopfhörer über einen Bildschirm erzählen lassen. Es war sehr informativ, was die verschiedenen Zeitzeugen zu berichten hatten.

Der Museumsbesuch hat mir Spaß gemacht und brachte viele neue Erlebnisse und Eindrücke mit sich. Ich bedanke mich bei der Archäologin Frau Schrader recht herzlich für die unterhaltsame und interessante Führung.

Isabell Mauermann, Klasse 5b

^