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Funny Food Facts #1 Pizza

Wir hatten eine neue Idee: wir veröffentlichen ab jetzt des Öfteren immer neue Ausgaben von „FFF: Funny Food Facts“. 5 Fakten über ein bestimmtes Thema, das mit Essen zu tun hat (heute: Pizza), die du höchstwahrscheinlich nie wieder brauchst. Trotzdem ist es lustig zu sehen, was es so alles gibt. Viel Spaß beim Lesen ;)

 

1.    Einer der beliebtesten Pizzabelege in Brasilien sind grüne Erbsen. Ob das schmeckt…?

2.    Die teuerste Pizza der Welt kostet 12.000 $ und braucht 72 Stunden für die Zubereitung… glaubt ihr, dass sich das lohnt? Aber wer es kauft…

3.    17 Prozent aller US-Restaurants sind Pizzerien.

4.    Zur Zeit des Super Bowl wird mehr Pizza gegessen als sonst in drei Monaten. (Und jetzt schnell googlen, wie lange der geht.)

5.    In Amerika ist außerdem der Oktober der nationale Pizza- Monat. Und dann noch so viele Pizzerien… ein Paradies für alle Pizzaliebhaber

 

Und das wars auch schon wieder. Freut euch auf die nächste Ausgabe. Ihr könnt ja schon mal raten, was das nächste Thema wird. Bis zum nächsten Mal. ;)

Benefiz 2018: Shakespeare in Gummistiefeln

Das Benefiz am 16. 03. 2018 war wie immer ein voller Erfolg. Trotz des… naja… etwas schrägen Themas „Shakespeare in Gummistiefeln“ wurde selbst dieses gut umgesetzt und viele künstlerisch hochwertige Schülerbeiträge gezeigt. Die Moderatoren Robert Adam, Katja Kuhnert, Kim Schmidtchen, Simon Krebs, Gesa Petersen, Luisa Grabe und Tobias Retzlaff machten wie immer eine gute Figur, aber auch die beiden Chöre sowie die vielen anderen Auftritte waren faszinierend. Es ist erstaunlich, wie so viele Schüler neben ihrem eigentlichen Unterricht noch Zeit für künstlerische Hobbys finden. Auch das Bühnenbild war der Thematik entsprechend sehr schön gestaltet und dekoriert. Deshalb geht noch einmal ein herzliches Dankeschön an alle, die mitgemacht und mitgewirkt haben. Die Einnahmen gingen dieses Jahr an den Verein „Lichtblicke e.V.“

 

„Ich persönlich fand das Benefiz sehr schön. Mir hat der Chor sehr gut gefallen und die Moderation war auch ziemlich gut gelungen. Die Bühne war toll dekoriert und mich hat die Idee mit den Wegweisern (z.B. zum London Eye) sehr angesprochen.“ -Schülermeinung

 

„Mir haben die einzelnen Aufführungen und die Moderation sehr gefallen. Das Bühnenbild war sehr schön gemacht und das Thema… spezieller als sonst. Im Großen und Ganzen hatte ich viel Spaß  und ich freue mich schon auf das nächste Mal.“

 

„Es war wie immer sehr schön und es hat wirklich Spaß gemacht. Als ich das Thema das erste Mal gelesen habe, dachte ich, wie soll man daraus ein Programm machen? Jedoch wurde ich wie immer positiv überrascht.“

ABIility to dream

 Letzter Schultag der  12. Klassen 2018

 

Wie  jedes  Jahr haben wir auch in diesem den Abschied von den Abiturienten ausgiebig zelebriert. Bereits morgens vor dem Unterricht haben sie vor uns Schülern keinen Halt gemacht und uns mit Lippenstift, Haarspray und sonstigem verunstaltet. Während der ersten beiden Stunden haben sie es sich auch nicht nehmen lassen, laut grölend durch die Schule zu stolzieren. Allerdings sprang für uns Schüler doch etwas dabei heraus, da die Abiturienten in die Klassenzimmer stürzten und mit Süßigkeiten um sich warfen.

Das Thema in diesem Jahr war ‚ABIlity to dream‘, also alles rund um Disney. Passend dazu haben sich die 12-Klässler  ein Programm ausgedacht, welches in der 3. und 4. Stunde für alle Schüler in der Turnhalle stattfand. Nachdem alle Tutorengruppen mit viel Tamtam, Musik und Jubel einmarschiert waren, wurden aus den sechs Tutoren zwei Teams gebildet: Frau Eismann, Herr Dr Möller und Herr Lembke gegen Frau Wittner, Herr Stieger und Herr Freimark (anstelle von Frau Plesse). Beide Teams mussten in verschiedenen Spielen gegeneinander antreten, was größtenteils für die Schüler sehr lustig anzuschauen war. Als am Ende der Gewinner, Team 1, feststand, trafen sich noch einmal alle Abiturienten und etwas später auch ein kleiner Teil des Publikums auf der Showfläche, um als Ausklang noch zu einigen Liedern zu tanzen und die Zwölfer gebührend zu verabschieden.

Nach all der Feierlichkeit stehen jetzt für die 12. Klassen allerdings die Abiturprüfungen an, bei denen wir ihnen natürlich viel Glück wünschen.

 

English in Action 2018

 

In der ersten Woche der Winterferien 2018 ging es wieder los. Einige Schüler aus den 7. Und 8. Klassen trafen sich in der Schule und begannen gemeinsam eine englischsprachige Woche. Das heißt, dass wir in Gruppen eingeteilt wurden (eine Gruppe 7.Klasse, die andere 8.) und abwechselnd je 45 Minuten mit einem der zwei britischen Lehrern gearbeitet haben, die extra für uns angereist waren. Die beiden hießen Catherine und James und waren immer sehr gut gelaunt. Sie haben die ganze Woche sehr abwechslungsreich, spannend  und mit viel britischem Humor gestaltet. Wir, in der 8. Klasse, haben zum Beispiel viel über Sportarten und Shopping-Läden, die im UK populär sind, geredet. Außerdem gab es wirklich lustige und neue „Unterrichts“-Methoden, wie zum Beispiel das Schreidiktat oder Rollenspiele. Beides war immer sehr chaotisch! In den letzten 90 Minuten des Tages  (wir waren übrigens täglich von 8-13 Uhr beschäftigt) ging es dann immer darum, die Projekte für die große Show, die am Freitag stattfinden sollte, zu erarbeiten und fertigzustellen. In der 7. Klasse wurden spannende Vorträge und ein lustiges Rollenspiel einer Quizshow mit vielen Prominenten ausgearbeitet. In der Gruppe der Achtklässler gab es ein Magazin „Einstein in Action“, bei dem jeder einen Artikel erarbeitet, gestaltet und in der Show präsentiert hat. Das zweite Projekt war etwas spezieller: Wir entschieden uns für ein Improvisationstheater, dem wir den Namen „The Misssteak“ gaben. Was genau darin passiert ist, ist schwer zu erklären, aber nur so viel: Es ging um ein Restaurant, in dem an diesem Abend Kritiker erwartet wurden, diese wurden dann jedoch von der Kellnerin des Bistros mit einer Gruppe überglücklicher Frauen verwechselt. Kurz gesagt entsteht ein sehr turbulenter Abend, mit einem Heiratsantrag, einem verhungernden Assistenten und vielen plötzlichen Todesfällen.                                                                                                                                              Ja, wir hatten uns alle viel überlegt und auch die Eltern und Lehrer, die dann zur Show gekommen waren, beeindruckt, begeistert und wir hatten viel Spaß.                                                                                                                         Viele Schüler denken allein schon bei der Erwähnung von English in Action an den typischen Englischunterricht, den man täglich in der Schule „ertragen“ muss und den man sich dann ganz bestimmt nicht auch noch in den Ferien antut. Doch EiA ist etwas ganz anderes. Es war kein Unterricht für uns, es war wie ein Treffen mit Freunden, bei dem man ganz nebenbei noch sein Englisch verbessert und einiges über Großbritannien lernt. Ich und alle anderen, die es dieses Jahr gewagt haben, in den Ferien einen Fuß in die Schule zu setzen und 5 Stunden täglich nur Englisch zu sprechen, haben es nicht bereut und würden es jederzeit  wieder tun. Diese super lustige, interessante und britische Woche sollte man nicht verpassen, denn es ist ein Erlebnis, das bleibt!

Studienfahrt nach Weimar

 

Während sich der Zug in Bewegung setzt, ist es ein kleiner Abschied. Häuser ziehen vorbei, dann irgendwann nur noch Felder, Bäume und Dörfer. Es wird mit Karten gespielt, geredet, Musik gehört und geschlafen, aber der Kopf geht schon  die nächste Woche durch. Der Alltag hat einen wieder. Manch einer wäre gerne länger dort geblieben, der andere sehnt sich nach seinem eigenen Bett.

Es fühlt sich wie gestern an, als man denselben Zug in entgegengesetzter Richtung genommen hat. Dabei ist es eine Woche her. Die Gedanken fliegen von einem Eindruck zum nächsten. Verlieren sich für einen kurzen Moment in der Erinnerung. Dann kommt der Zug in Erfuhrt an, weiter geht es nach Berlin, nach Neustrelitz, nach Neubrandenburg, nach Hause.

Vom 09.04.bis zum 13.04.2018 fanden nun auch für die jetzigen 11. Klassen unserer Schule die alljährlichen Studienfahrten statt. 28 Mädchen und Jungen des zweiten Semesters der Oberstufe trafen sich um 10.10 Uhr am Neubrandenburger Bahnhof mit den begleitenden Lehrern – Frau Nitzsche und Frau Hoika – um ihren einwöchigen Aufenthalt in Weimar mit der Fahrt dorthin zu beginnen. Nach etwa vier Stunden Fahrt begann der erste Tag in Weimar mit einem Nachmittag Freizeit, den die meisten nutzten, um die wunderschöne Innenstadt Weimars näher kennen zu lernen und ein Plätzchen für einen Imbiss zu finden.

Wer sich jetzt noch fragte „Weimar, das war ja irgendwas mit Goethe oder?“, dem lieferte die Stadtführung am nächsten Morgen tiefere Einblicke. Nach einer angenehmen Nacht in dem „Comfort Hotel Weimar“, einem Frühstück um 8.00 Uhr und mehr Schlaf als während der Schulzeit machte sich die Schülergruppe auf den Weg in die Innenstadt. Eine zweistündige Führung lud zu einer Reise durch die Geschichte Weimars ein. Von Goethes Liebschaften , Weimar als Hochburg von Kunst und Literatur über Weimar als Ort der konservativen Beständigkeit bis hin zu einem Weimar, das durch revolutionäre Kunstvorstellungen der Bauhausstudenten aufgemischt wurde, jedoch unter Hitler eine ganz neue Rolle als beliebter Aufenthaltsort des „Führers“ einnahm. Weimar ist eine Stadt mit vielen Gesichtern, was die Schüler noch am selben Tag erfuhren, als der Nachmittag von einer Besichtigung der Gedenkstätte Buchenwald eingenommen wurde – Erinnerungen an ein Konzentrationslager, an so viel Leid und Tod nur wenige Kilometer von dem Ort, an dem Jahre zuvor prägende Werke der Künste geschaffen wurden und neue Ideen entstanden.

Am nächsten Tag ging das Kultur-Frönen weiter. Eine lebendig gestaltete Ausstellung aus Videomaterial, Ton, Wachsfiguren und Lichteffekten erzählte im Weimarhaus anschaulich die Geschichte der Stadt bis hin zu Goethes Tagen. Am Nachmittag führte der gemeinsame Weg von Schülern und Lehrern in das Wohnhaus Goethes und zu der zugehörigen Ausstellung zu den Facetten der Person Goethe. Spätestens jetzt wurde der ein oder andere daran erinnert, dass jene Studienfahrt eben nicht grundlos das Wort „Studien“ enthielt und der Aufenthalt in der Stadt nicht allein dem Vergnügen diente. Jeder Schüler hatte sich im Vorhinein einen Auftrag von einem Fachlehrer besorgt, dem er auf der Studienfahrt nachgehen und zu  dem er, wenn möglich oder notwendig, „Nachforschungen“ betreiben sollte. Unter diesen Aufträgen waren beispielsweise Vorträge über bestimmte Seiten der Leben Schillers oder Goethes oder auch das spätere erstellen von schriftlichen Arbeiten zu Themen wie Nationalsozialismus oder Bauhaus. Und so hieß es bei jedem „Kulturpunkt“ für den ein oder anderen Stift und Zettel zücken und fleißig mitschreiben.

Der Donnerstagvormittag stand ganz im Zeichen dieser „Studien“. Die freie Zeit nutzten manche, um die Anna Amalia- Bibliothek zu besuchen, das Nietzsche Archiv zu erkunden oder einfach die Atmosphäre der gemütlichen Stadt zu genießen. Am Nachmittag drehte sich dann alles um Schiller. Ein Rundgang durch die Zimmer in Schillers ehemaligem Wohnhaus brachte uns das Leben des Literaten näher und gab tiefe Einblicke in die Person hinter dem Namen. Da neigte sich die Woche auch schon wieder dem Ende zu. Was noch fehlte, war ein angemessener Abschluss. Dieser fand sich in einem Zwei- Mann- Bühnenstück, in dem es sich Goethe und Schiller nach ihrem Tod auf selbstironische und komische Weise zum Ziel setzen, Faust neu und vor allem besser zu inszenieren. Auch wenn es ungewohnt   und grotesk zu klingen scheint – es funktionierte. Eine Interaktion zwischen Freundschaft, Liebe und Neid fand in 90 Minuten eine Bühne und entlockte dem Publikum immer wieder den ein oder anderen Lacher. 

Und dann war es vorbei. Am nächsten Morgen nach vier gefüllten Tagen hieß es aufstehen, frühstücken, zum Bus gehen, zum Zug fahren, nach Erfurt, nach Berlin, nach Neustrelitz, nach Neubrandenburg, nach Hause fahren.  Während die Welt vor den Fenstern vorbeizieht, zurückdenken. Und dann ankommen.