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Das große Einstein-Horoskop

Oh du fröhliche ... es geht schon wieder los

Oh du fröhliche… es geht schon wieder los

 

Jetzt geht es wieder los. Ich bin vor ein paar Tagen aus dem Betriebspraktikum gekommen, und als ich durch die Haustür kam, wurde ich vor lauter Lichterketten und Weihnachtsdekoration fast erschlagen. Für manche geht die Weihnachtszeit ja schon nach Halloween los: Kürbis weg, jetzt ist der Rentierschlitten dran! Ich hatte bereits bemerkt, dass in Sachsen, wo ich mein Praktikum gemacht habe, schon wieder einige Weihnachtsmärkte aufgebaut wurden, aber dass ich nach Hause komme und schon im November von Kerzenschein angeleuchtet werde, war mir dann doch ein bisschen zu viel. „Mama, warum habt ihr jetzt schon für Weihnachten geschmückt?“, frage ich mit einem skeptischen Blick. Es sei ja nun nicht mehr so lange hin und man könne ja schon mal ein bisschen mit dem Schmücken anfangen, antwortete meine Mutter. Ich schaue mich im Zimmer um. Ein Holztannenbaum, die Treppengirlande in Tannenoptik mit den Christbaumkugeln dran, die Schneekugel mit der Heilig-Abend-Szene, der Adventskranz, die Sternenlichterkette und noch so viel mehr leuchteten mir entgegen. Völlig überfordert ging ich in mein Zimmer. Weihnachten schon einen Monat vorher zu feiern ist nichts für mich. Gut, wenn man Anfang Dezember anfängt, ist das in Ordnung oder wenigstens erst am Totensonntag. Aber bei uns war alles schon vor dem Totensonntag auf Weihnachten umgestellt. Ich stelle also meine Koffer ab und wage einen Blick nach oben, natürlich hängt vor dem Fenster ein großer, leuchtender, bunter Weihnachtsstern und auf dem Fensterbrett liegt eine Packung mit Fensteraufklebern mit Weihnachtsmotiven. „Die wollen wir später noch ankleben“, erklärt mir meine Mutter. Alles klar, denke ich mir, ein bisschen Vorfreude ist doch gar nicht so schlecht. Wir wollen erstmal Kaffee trinken, also gehe ich hoch ins Esszimmer und auf dem Weg nach oben höre ich etwas, womit ich frühestens Anfang Dezember gerechnet hätte: Über die Musikbox meiner Mutter läuft allen Ernstes „last Christmas“. Ich sehe sie an, sie sieht mich an und fängt an zu schmunzeln. Ich glaube, sie hat ein wenig Freude daran, zu sehen, wie überfordert ich mit der Situation bin. Ich habe gestern zwei Mädchen an der Ampel gesehen, die wirklich darüber redeten, wann sie zusammen auf den Weihnachtsmarkt gehen wollen. Gut, sollen sie es machen. Doch das Schlimmste an dem Ganzen ist ja nicht, dass jetzt schon die Lichterkette leuchtet oder dass der Weihnachtsmarkt schon wiederaufgebaut wird, sondern dass sie es irgendwie immer, aber auch wirklich immer schaffen, auch dich zu infizieren. Inzwischen bin ich, muss ich leider zugeben, auch schon total in Weihnachtsstimmung. Ein kleiner Tipp noch für euch: Genießt die Zeit, denn sie geht schneller vorbei, als man denkt, und dann ist ja tatsächlich schon fast wieder Ostern…

Lettland-Rücktausch 2018

Lettland-Rücktausch 2018

English Performance Day 2018

English Performance Day 2018

 

Am 20.11.2018 fand der diesjährige „English Performance Day“ statt. Die zwei besten Schüler und Schülerinnen jeder Klasse aus den Jahrgangsstufen 7 und 8 hatten sich zusammengefunden, um ihre sprachlichen Kräfte zu messen und herauszufinden, wer der Beste ist. Angefangen hat der Tag um 8 Uhr. Die Schüler und Schülerinnen haben je Klassenstufe einen Text bekommen, den sie zu Hause vorbereiten durften. Die 7. Klassen lasen einen Auszug aus dem Kinderbuch „Der kleine Prinz“ und die 8. Klassen eine Kurzgeschichte mit dem Namen „The tidy drawer“. Neben dem geübten Text musste auch ein ungeübter Text gelesen werden. Die Siebtklässler blieben bei dem kleinen Prinzen. Die Achtklässler bekamen jedoch einen Text ohne Verbindung zum ersten. „The Exchange“ von Jon Langford ist in Dialogform geschrieben und stellte deswegen eine besondere Herausforderung dar, denn natürlich mussten die beiden Figuren nur an der Art des Lesens zu unterscheiden sein. Das ist im Deutschen schon schwer genug, aber in einer anderen Sprache ist es noch viel komplizierter. Trotzdem haben alle diese Aufgabe gut gemeistert.

 

Nachdem alle Texte gelesen worden waren, stand die dritte und wahrscheinlich auch schwerste Aufgabe an. Die Teilnehmer mussten zu Hause eine „Performance“, eine künstlerische oder schauspielerische Darbietung, vorbereiten und vor ihren Mitstreitern, einer Jury und den Lehrern vortragen. Es klingt im ersten Moment ziemlich kompliziert, ist es aber nicht. Ein Lied, ein Sketch oder ein Gedicht sind vollkommen angemessen für eine solche Aufgabe und so haben die meisten Schüler auch die letzte Hürde mit Leichtigkeit überwunden.

 

Geendet hat der Tag mit einer Siegerehrung, bei der die Gewinner bekanntgegeben und die Preise verteilt wurden.

Natürlich läuft so ein Wettbewerb nicht von alleine und da die Lehrer die Schüler beaufsichtigten, die gerade nicht lasen, unterstützten sechs Schüler der Klassen 10A und 10E die Lehrer, indem sie die Leseleistungen der „Kleinen“ bewerteten, die Punkte nach der Performance vergaben und am Ende die glücklichen Gewinner kürten.