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Die Reise-Knigge

 

Es ist nicht mehr lange! In ein paar Wochen beginnen endlich die von vielen heiß ersehnten Sommerferien! Aber was soll man bloß machen, wenn man auf einmal sechs Wochen lang keine Hausaufgaben zu erledigen hat? Viele zieht es wahrscheinlich raus in die weite Welt, nach Spanien, Griechenland, Italien oder doch ganz woanders hin…, aber egal wo ihr hin wollt, eins ist sicher: Ihr habt keine Ahnung, wie man sich in eurem Urlaubsland benimmt! (oder ?) Genau für dieses Problem gibt es hier jetzt ein paar Tipps, wie man sich im Urlaub nicht gleich Feinde macht.

 

#1 England

 

Worauf du achten solltest:

 

-Gib einem Engländer nicht einfach so die Hand, warte lieber, bis er es tut. Sollte das nicht passieren, nimm es nicht persönlich, denn Engländer mögen Körperkontakt nicht so sehr. Sag freundlich „Hello!“ oder „How are you ?“ und du wirst akzeptiert.

-  Sollte dich jetzt ein Engländer  mit „How are you ?“ ansprechen, sag bitte einfach nur „I`m fine thank you.“ Es ist nicht böse gemeint, aber die Engländer interessiert es wirklich gar nicht, wie es dir geht. (Sie sind einfach nur höflich)

-Steh auf der Rolltreppe immer rechts, denn Engländer haben es immer eilig und müssen schnell an dir vorbei.

 

Was du nicht tun solltest:

 

-Sag in einem Gespräch nie etwas Negatives über das britische Königshaus  oder die englische Nationalmannschaft, das könnte böse enden ;)

- Drängle niemals in einer englischen Warteschlange vor !

- Nenne Engländer niemals Waliser, Schotten oder Iren !

- Auch das in Deutschland verbreitete Peace-Zeichen sollte man in England lieber bleiben lassen, denn dort bedeutet es ungefähr dasselbe wie bei uns der Stinkefinger.

-Bleib immer sehr ,sehr höflich ! Denk dran, du bist in England… !

 

Immigration Project 2018

 

Auch in diesem Jahr fand  das IMMIGRATION PROJEKT für die achten Klassen statt. Es war wieder ein voller Erfolg und hat  auch dieses Mal wieder sehr viel Spaß gemacht, so sagen die achten Klassen. Es wurde wie immer von den Klassen 9a und 9b organisiert. Die Themen, zwischen denen man wählen konnte, kamen aus verschiedenen Bereichen:  Englisch, Philosophie, Französisch, Geografie, Spanisch und Sozialkunde. Der Tag war in Blöcke aufgeteilt und perfekt organisiert. Der erste  und zweite Block beinhaltete jeweils eines der ausgewählten Fächer und im dritten Block, dem Kreativblock, sollte man die Informationen aus den Blöcken 1 und 2 mit einer kreativen Aufgabe verknüpfen. Ein paar Mängel und Patzer hier und da natürlich nicht ausgeschlossen: Zeit war zu wenig vorhanden, manche hatten keine kreative Idee für den dritten Block und bei der Einführung in den Tag ist die Freiheitsstatue beim Abgang auf ihrem Gewand ausgerutscht und wurde somit zu Fall gebracht. Alles halb so schlimm, denn im Großen und Ganzen war es sehr schön gestaltet und hat sehr viel Freude gemacht. Aber damit nicht nur ich erzähle, hier noch ein paar Schülermeinungen:

 

„Es war an sich eine sehr schöne Idee, so einen Tag einzuführen. Die Angebote haben sehr viel Spaß gemacht. Trotzdem fand ich es sehr gut, dass ich mein Projekt nicht selbst vorstellen musste.“

 

„Ich hatte sehr viel Freude und habe den Tag sehr genossen. Man hat viele neue Sachen gelernt, die man später auch anwenden kann. Allerdings gefiel es mir nicht so gut, dass man im Geografieblock so wenig Zeit hatte.“

 

„Ich fand den Tag alles in allem sehr gut. Wir hatten viel Spaß und die Themengebiete waren gut überlegt und interessant. Auch eine Idee für den Kreativblock zu finden, war für mich gar nicht so schwer wie erwartet. Die Neunten haben echt einen guten Job gemacht.“

 

 

Fußball WM 2018

Fest – und Schauspiel in Mecklenburg-Vorpommern

Festspiele im Schlossgarten

Diese Veranstaltung gibt es seit 2001 jeden Sommer in Neustrelitz zu bewundern. Damals wurde es anlässlich der 300-Jahr-Feier des Herzogtums Mecklenburg-Strelitz  eingeführt und erfreut sich seitdem hoher Beliebtheit. Dies schlägt sich auch in den Besucherzahlen nieder, denn jedes Jahr besuchen bis zu 30.000 Menschen das Spektakel und machen es damit zu einem der größten Freiluft-inszenierungen bekannter Operetten in ganz Deutschland.

Auch in diesem Jahr öffnen die Festspiele im Neustrelitzer Schlosspark wieder ihre Pforten und hoffen, mit dem Stück  „Wie einst im Mai“ aus dem Jahr 1913 begeistern zu können.  Es wird die Geschichte der Familie Henkershofen erzählt, die sich mit Romanzen, Intrigen und den Aufstieg in der Gesellschaft  beschäftigt. Vermittelt wird die Geschichte, wie in einer Operette üblich, durch gesprochenes und gesungenes Wort.  Das Festspiel im Schlossgarten ist ein Erlebnis für Jung und Alt und eine tolle Idee für ein gemeinsames Abenteuer mit der Familie oder Freunden.

Müritz Saga

Dieses Ereignis findet vom  30. Juni bis zum 25. August 2018 auf der Freilichtbühne Waren statt. Erzählt wird seit 2006 die Geschichte der Freiherrn und Freiherrinnen zu Warentin, die in und um die Zeit des 30 jährigen Krieges leben. Jedes Jahr wird ein anderes Stück aufgeführt ,wobei alle lose auf dem aus dem Vorjahr basieren und seine Geschichte weiterführen.

Auch dieses Jahr müssen die Hauptfiguren Verbrecher zur Strecke bringen und ihr Hab und Gut verteidigen.  Der Junge Freiherr tritt nach dem Tod seines Vaters in dessen Fußstapfen und hat damit alle Hände voll zu tun. Da kommt es ungelegen, dass Gerüchte von Hexerei die Runde machen und die Menschen in Angst und Schrecken versetzen. Am Ende wird sogar ein Hexenjäger gerufen. Das Ende der Geschichte müsst ihr euch selber ansehen.

Störtebeker Festspiele

Die aufwändigen Bühnenbilder und Inszenierungen auf der Freilichtbühne Ralswiek sind das Highlight vieler Urlauber und Touristen auf Rügen und Umgebung. Das Spektakel ist sogar so berühmt geworden, dass Menschen stundenlange Auto- und Busfahrten auf sich nehmen, nur um die Geschichte des Freibeuters mit zu verfolgen.  Im Mittelpunkt steht natürlich Klaus Störtebeker, der unerschrocken die Ostsee bereist, dabei viele Leute rettet und die Bösewichte zur Strecke bringt. In einem Zyklus von 4 bis 6 Jahren findet der Seeräuber den Tod durch das Beil.

In diesem Jahr beginnt ein neuer Zyklus mit einem neuen Hauptdarsteller Alexander Koll. So Action bepackt und aufregend wie die letzten Jahre wird es aber trotzdem wieder sein. Rund 150 Darsteller, 30 Pferde, 4 Schiffe und eine große Anzahl an Spezialeffekten  machen die Vorstellung unvergesslich. So lassen sich rund 350000 Zuschauer jedes Jahr verzaubern.

 

Vineta Festspiele

Seit 1997 finden die Vienta Festspiele jedes Jahr in Zinnowitz  auf der Insel Rügen statt. Inhaltlich dreht sich alles, um die versunkene Stadt Vineta. Sozusagen unser deutsches Atlantis.  Einer Sage nach erhebt sich die verschwundene Stadt alle Jahre wieder zu Ostern aus den Fluten. Seit Jahrhunderten wird nach ihr gesucht, aber nie hat sie einer zu Gesicht bekommen.  Schon um 965 nach Christus berichtet ein jüdisch-maurischer Kaufmann von einer großen Stadt an der Ostsee. Mit 12 Toren und einem riesigen Hafen. Menschen aus aller Welt und jeder Religion sollen dort friedlich zusammengelebt haben.

Man kann sich denken, dass  bei einem so mystischen Objekt die Geschichten nie ausgehen werden.  Dieses Jahr geht es um die Entstehung und den Zerfall der Stadt, überblickt von der Elfenkriegerin Gunara, die nach dem Tod ihrer Tochter Rache an den Menschen üben will. Und ihnen deshalb ein Paradies baut, bei dem sie sich sicher ist, dass die Menschen es selber zerstören werden. Die Stadt Vienta.

 

Gedicht "Wir"

Wir

 

Vielleicht sind wir nur Momente.

 das Schweben einer Flocke Schnee

 wie ein Sonnenstrahl,

 den im nächsten Moment eine Wolke verschlingt,

in die Enge lenkt, hinweg drängt.

Augenblicke, fast so kurz wie nichts und doch existent.

ein Wimpernschlag.

der Weg eines Regentropfens,

bis er die Erde tränkt.

die Spanne zwischen den Herzschlägen,

zwischen dem einen und dem anderen lebenswichtigen „Poch“.

hörst du? siehst du?

Das sind wir!

 

Vielleicht sind wir auch nur Träume.

Bilder fremder Phantasie.

wie Gedanken, flüchtig, wirr.

Ausgeburten eines schlafend Hirn.

voll mit ungesagten Dingen,

voll mit ungetanen Taten,

irreal und vollgestopft mit den angefragten Fragen.

und so sind wir schlafend Hoffnung,

dösend Wunsch und ruhend Angst.

tausend nie erzählte Worte.

Das sind wir!

 

Vielleicht sind wir nur Vergang’heit.

Fotos, sepia und schwarz weiß

 wie das Resultat der Worte,

den’ aus längst vergang’ner Zeit.

lebenslang nur wie ein Name auf vergilbten Pergament.

 Echo längst vergess’ner Schreie,

in des Lebens Labyrinth.

das Produkt des schon Gescheh’nen,

an der Kette des Gewes’nen, in den Handschellen des Getanen,

mit dem Knebel des Gesagten zum Schweigen gebracht.

dort ein Schatten – nur Erinn’rung,

weil wir morgen heute schon gelebt haben werden.

Das sind wir!

 

Vielleicht sind wir auch die Zukunft.

Glaube an zu tune Dinge.

wie die Kraft, das zu beheben,

was einstmals vergessen ward.

die Ideen einer Welt,

die sich selbst mit diesen strafte,

die mit jedem Schritt nach vorne

den Radierer an der Zukunft Wege schwang.

Ödland, unbeschrieb’ne Seiten.

Stift, der Neu’s zu tun verspricht.

Hoffnung, Traum und Furcht vereint in des Morgens Zuversicht

 in der Glaskugel ein Nebel, tausend unbegang’ne Wege.

Das sind wir!

 

Und vielleicht sind wir nur wir.

voll mit Zukunft, voll mit Träumen.

mit Momenten,

voller Fragen und bestimmt von dem Getanen.

mit dem Blick weit in die Ferne

und dem Stand im Hier und Jetzt.

mit dem Kopf in Phantasien

und dem Herz an vergang’nem rechten Fleck.

wir sind mehr als nur die Summe aller unsrer Einzelteile,

mehr als unser Bild im Spiegel und das was wir tun und sagen

und selbst wenn wir schrei’n: „Du, Moment verweile!“

nicht der, der wir gestern waren,

nicht der, der wir morgen sind.

allein wer wir seien wollen.

Das sind wir.