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Die Steinzeit braucht dich!

Die Steinzeit braucht dich!

Nein, mit Steinzeit meinen wir nicht den Zeitabschnitt, sondern unsere Schülerzeitung, die schon seit Jahren von Schülern unserer Schule geschrieben wird. Doch nur, weil die Zeitung schon lange existiert heißt es nicht, dass wir nicht mit der Zeit gegangen sind. Deswegen gibt es die Steinzeit seit zwei Jahren ausschließlich auf unserer Schulwebsite.  

Jedoch haben wir ein Problem, denn viele Redakteure verließen die Zeitung und es gab keine Neuzugänge.

Deshalb braucht die Steinzeit dich, um auch weiterhin existieren zu können!

Überlege doch mal im nächsten Jahr vorbeizuschauen.

 

Die Schülerzeitung gibt es als Ganztagsangebot.

Wie entstehen eigentlich die Charts?

 

 

Vielen helfen sie dabei, neue Musik zu finden, manche können mit den Liedern aus den Charts gar nichts anfangen und wieder andere bekommen nur nebenbei mit, dass es sie überhaupt gibt. Doch trotzdem sind die Charts für Musiker eine wichtige „Umfragen-Quelle“, und deshalb unerlässlich.                                                                                                                                                                                

Aber wie kommen diese Hitlisten denn Zustande?

Alles begann 1914 in Amerika mit dem Billboard-Magazin, das übrigens auch heute noch eines der wichtigsten Branchenzeitungen für den Musik- und Entertainmentbereich ist. Dieses Magazin begann nämlich damit, jede Woche die Rubrik „Popular Songs Heard in Vaudeville Theaters Last Week“ zu veröffentlichen. Daraus wurden dann die „Billboard Song Charts“, in denen die zehn meistverkauften Songs der Woche aufgelistet wurden.                                                                             1940 entstanden aus diesem Vorgänger dann die heutigen Charts, die sich zunächst aber nur auf den amerikanischen Markt konzentrierten. 1955 wurde die Liste auf 100 Lieder erweitert und drei Jahre später in „The Hot 100“ umbenannt.                                                                                                                                   

  Seit 1953 gibt es die Charts nun auch in Deutschland. Damals hießen sie aber noch Hitparade, ergaben sich aus den meist gespielten Liedern der Musikboxen und wurden in der Zeitung „Automatenmarkt“ veröffentlicht.  1977 wurde das Ganze dann in „Die Offiziellen Deutschen Charts“ umbenannt, werden im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie erstellt und haben an Wichtigkeit gewonnen.

In Deutschland werden seit 2007 sogenannte „Wert-Charts“ ermittelt, das bedeutet, dass nicht die Zahl der Musikverkäufe entscheidend für die Chartplatzierung ist (so war es früher), sondern die Höhe des mit den Verkäufen erzielten Umsatzes. Dabei werden die Musikverkäufe von Freitag bis Donnerstag im lokalen Handel, in Onlineshops, auf Downloadportalen und Streamingdiensten zur Ermittlung der Wochencharts genutzt.                                                    

Veröffentlicht wird das Ergebnis dann auf der offiziellen Website der Deutschen Charts:  https://www.offiziellecharts.de/.                                                                                                                                            

  Auf dieser Seite findet man heutzutage auch verschiedene Chartkategorien. Um sich leichter zurechtzufinden und informieren zu können, werden zusätzlich zu den Single-Charts auch Album-Charts, Compilation-Charts (für Alben mit Liedern von vielen verschiedenen Künstlern wie zum Beispiel den „Bravo Hits“), HipHop-Charts, Dance-Charts, Vinyl-Charts und Jahrescharts gezeigt. Es ist also für jeden mehr oder weniger Musikbegeisterten etwas dabei!

Aktuell (Stand 13.06.2019) ist in den Deutschen Single-Charts übrigens Lil Nas X mit „Old Town Road“ und bei den Album-Charts Sarah Connor mit „Herz Kraft Werke“ auf Platz 1. Aber wer weiß, welche Lieder den Deutschen morgen schon am besten gefallen …

 

 

 

Internationaler Wettbewerb der Softwareentwickler 2019

Wie ihr vielleicht mitbekommen habt,fand im November 2018 in der Aula unserer Schule die Deutsche Meisterschaft für IT Software Solutions for Business statt. Bei dieser Veranstaltung wetteiferten die besten Nachwuchssoftwareentwickler Deutschlands um die drei begehrten Plätze im Deutschen Nationalteam. Außerdem wurde unsere Schule offiziell zum Bundesleistungszentrum für dieses Gebiet ernannt.                                                                       

Jetzt, ungefähr 6 Monate später, wird es wieder informatisch bei uns. Denn nächste Woche vom 27.05.2019 bis 29.05.2019 veranstaltet das AEG den „Albert-Einstein-Cup“- einen internationalen Wettbewerb der Softwareentwickler. Teilnehmer aus sieben Ländern werden erwartet und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Mit dabei sind unter anderem die Schweiz, Weißrussland und auch die drei Sieger der Deutschen Meisterschaft von 2018.

Man könnte sagen, die Weltspitze der letzten „Berufe WM“ trifft sich in Neubrandenburg. Um die WM geht es übrigens auch den deutschen Teilnehmern, denn der Beste von ihnen darf zur nächsten „World Skills Weltmeisterschaft“ nach Kazan fahren. Um das zu schaffen ,müssen aber erst einmal einige schwierige Programmieraufgaben gelöst werden. Außerdem findet noch ein sogenannter „Speedprogramming-Wettbewerb“ statt, bei dem man die Fortschritte und Platzierungen der Teilnehmer durchgehend mitverfolgen kann.

Die ganze Veranstaltung ist für Zuschauer geöffnet. Man kann also den Wettstreitern beim Programmieren zuschauen, sich über regionale IT Firmen informieren oder auch selber aktiv werden. Zusätzlich zum Wettkampf werden nämlich verschiedene Stationen, wie Lego Mindstorms (Roboter), das Turing Tumble oder auch VR-Brillen (Virtual Reality), zum Mitmachen und Ausprobieren angeboten.

Weitere Infos zum Wettbewerb an sich und zum Ablauf an den drei Tagen findet ihr im Internet oder auf den Plakaten, die in der Schule und der Stadt verteilt sind.

Das Organisationsteam, World Skills Germany und alle Teilnehmer freuen sich auf euren Besuch!

Benefiz 2019: Schlaraffenland

Am 10.5.2019 fand das alljährliche Benefizkonzert unserer Schule statt. Natürlich gab es auch wieder ein Thema für die Veranstaltung. „Schlaraffenland“ ist zwar nicht so ausgefallen wie das Thema „Shakespeare in Gummistiefeln“ aus dem letzten Jahr, aber es bot dennoch viele Möglichkeiten, um eine ausgefallene und interessante Show zu gestalten.

Das Bühnenbild wurde von talentierten Schülern unserer Schule unter der Leitung von Frau Kodera erdacht, angefertigt und zum Schluss auf der Bühne zusammengesetzt. Auch die Technik, also Licht und Ton, wurde von Schülern übernommen und fehlerfrei durchgeführt. Neben den Leuten hinter den Kulissen hatten wir auch wieder Schüler, die die Bühne umgebaut und für die nächste Darbietung vorbereitet haben.

Das gesamte Konzert war eingebettet in eine Geschichte, die als Moderation zwischen den einzelnen Auftritten funktionierte oder sogar in die Auftritte integriert wurde. Die Hauptpersonen der Geschichte waren Oberon, der mithilfe seines Dieners Puck alle Menschen in ständig essende, schläfrige Faulpelze verwandelte, und seine Frau Titania, der die Tat ihres Mannes gar nicht gefiel. Im Laufe der Veranstaltung wachten die Menschen und Kinder nach und nach wieder auf und sangen, tanzten und spielten auf der Bühne.

Dem Jugendchor zum Beispiel fehlte nach dem Erwachen die Chorleiterin, und da Titania als Ersatz kläglich scheiterte, machten sich einige Chormitglieder hinter der Bühne auf die Suche. Doch die Chorleiterin schlief noch, weshalb man sie schnarchend auf die Bühne trug und dort erst weckte. Das Publikum fand diese witzigen, kleinen Schauspiele sehr lustig und amüsierte sich prächtig. Spätestens als Titania einen Liebestrank trank, der bewirkte, dass sie sich in die erste Person verliebte, die sie anblickte, und diese Person durch Zufall unser Schulleiter Herr Doktor Kittler war, fing auch der stärkste Kritiker an zu lachen.

Natürlich war nicht nur die Moderation wunderbar, sondern auch die Darbietungen selber waren wieder sehr abwechslungsreich und unterhaltend. So erklangen Klavier, Querflöte und Gitarren. Auch Tanz und Sketche waren mit dabei. Die beiden schuleigenen Chöre durften natürlich auch nicht fehlen. Die Musikküsse,die jüngeren Sänger, performten unter anderem das Lied „Mamma Mia“ und der Jugendchor sang zum Beispiel „Let me entertain you“ und „Nun ruhen alle Wälder“.

Gespendet wurden 1500 Euro an die Wohngruppe „Anne Frank“. Kinder und Jugendliche in extrem belasteten Lebenssituationen, in denen ambulante Hilfe nicht mehr ausreicht und die familiäre Situation den Verbleib des Kindes oder Jugendlichen in der Familie nicht mehr zulässt, finden hier ein Zuhause ,bis die Perspektive geklärt ist.

Herzlichen Dank an alle Schüler und Lehrer, die diese Veranstaltung auch in diesem Jahr möglich und zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben.

Der erste Frankreich Austausch mit Nevers

Voller Vorfreude und Neugier standen neun Schüler unseres Gymnasiums am 5.4.2019 am Bahnsteig und warteten auf die Ankunft ganz besonderer Gäste. Vom 5.4 bis zum 12.4 hatten wir nämlich Besuch aus Frankreich, aus dem Lycée Raoul Follereau unserer Partnerstadt Nevers. Die Partnerschaft besteht schon seit Jahrzehnten, aber erst jetzt ist es gelungen, auch einen Schüleraustausch zu organisieren.

Die Gastschüler waren bei ihren deutschen Partnern zu Hause untergebracht und haben somit den deutschen Alltag und das deutsche Leben aus erster Hand miterlebt. Doch das war natürlich nicht alles. Die ganze Woche war vollgepackt mit Projekten und Ausflügen, sodass es definitiv nie langweilig wurde.

Gleich am ersten Tag, einem Samstag, trafen sich alle 21 Schüler am Regionalmuseum Neubrandenburg und machten sich von dort aus auf zu einem Stadtrundgang.  Da es mit der deutschen Sprache noch nicht ganz so gut klappte, fungierten die französischen als auch die deutschen Lehrer als Übersetzer. Nach einer einstündigen Mittagspause, in der unter anderem auch der Kulturfinger erklommen wurde, um die Stadt von oben zu bewundern, versammelten sich alle erneut, um kleine Ledertaschen zu basteln. Danach war der erste Tag bereits vorüber.

Der Sonntag war frei, damit innerhalb der Gastfamilien eigene Ausflüge unternommen werden konnten. Doch am Montag ging es dann als Gruppe auf Reisen. Das Ziel war Stralsund! Nach einer angenehmen Zugfahrt und einem kurzen Fußmarsch durch die Altstadt Stralsunds fanden sich alle im Ozeaneum wieder. Mit einem dreiseitigen Fragebogen voller französischer und deutscher Fragen bewaffnet, wurden die Schüler auf die Ausstellung losgelassen. Doch zur Überraschung der Franzosen war die Ausstellung lediglich auf Deutsch und Englisch, sodass ihre Austauschpartner mithilfe all ihrer vorhandenen Sprachkenntnisse und nicht selten auch mit Händen und Füßen übersetzen mussten. Nach eineinhalb Stunden, die bei Weitem nicht ausreichten, ging es dann weiter zu einer Stadtführung durch Stralsund. Die schöne Altstadt und die Kirchen haben dabei einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Am Dienstag begleiteten die Franzosen ihre Austauschpartner in den Unterricht und lernten so unsere Schule und unseren Schulalltag kennen. Doch nach vier Stunden Unterricht stand gemeinsame Projektarbeit in der Bibliothek auf dem Plan. Das Thema war: Klischees und Vorurteile. Dabei zählten die Franzosen als auch die Deutschen auf, was sie mit dem jeweils anderen Land verbinden. So haben wir in Frankreich den Ruf als große, sportliche, faule, kartoffelfressende, Sandaletten und Socken tragende Europäer. Wohingegen die Franzosen das Vorurteil, Schnecken und Frösche zu essen, bestätigten. Nach diesem sehr informativen und amüsanten Austausch ging es nach dem gemeinsamen Mittagessen in der Mensa zum Sporttreiben in die Turnhalle. Zum großen Schock der Deutschen konnten unsere Gäste kein Volleyball spielen, was die Auswahl der zu spielenden Sportart natürlich sehr einschränkte. Doch zum Schluss einigte man sich auf Badminton, Tischtennis und nur ein kleines Volleyball Match zum Ende.

Am Mittwoch saßen alle wieder im Zug. Diesmal auf dem Weg nach Rostock. Dort wurde ein kleiner Abstecher nach Warnemünde gemacht und von dort aus ging es mit dem Boot zur Rostocker Innenstadt. Natürlich sind unsere Gäste nicht um ein traditionelles Fischbrötchen herumgekommen. Damit auch der Ausflug nach Rostock lehrreich wurde, gab es erneut eine Stadtführung, diesmal jedoch auf Französisch, was jedoch erstaunlich gut funktionierte.

Am Donnerstag rückte das Ende des Austausches bereits immer näher und nach erneutem Unterrichtsbesuch und Weiterarbeit an dem Projekt verließen alle die Schule, kamen jedoch um 18 Uhr wieder zum gemeinsamen Abschiedsessen in der Bibliothek zurück. Der Buffettisch war bis zum Überquellen gefüllt, da jeder Deutsche eine typisch deutsche Speise mitgebracht hatte. Bis um 21 Uhr aßen, tranken und unterhielten sich die Austauschteilnehmer und ließen so einen gelungenen, ersten Frankreichaustausch ausklingen.

Am Freitagmorgen stiegen die französischen Gastschüler bereits wieder in den Zug und machten sich auf die Heimreise. Das „Au revoir“ fiel nicht leicht, aber es wird nicht lange bis zum Wiedersehen dauern. Denn bereits im September werden sich die deutschen Schüler auf den Weg nach Nevers machen.