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Gedicht "Wir"

Wir

 

Vielleicht sind wir nur Momente.

 das Schweben einer Flocke Schnee

 wie ein Sonnenstrahl,

 den im nächsten Moment eine Wolke verschlingt,

in die Enge lenkt, hinweg drängt.

Augenblicke, fast so kurz wie nichts und doch existent.

ein Wimpernschlag.

der Weg eines Regentropfens,

bis er die Erde tränkt.

die Spanne zwischen den Herzschlägen,

zwischen dem einen und dem anderen lebenswichtigen „Poch“.

hörst du? siehst du?

Das sind wir!

 

Vielleicht sind wir auch nur Träume.

Bilder fremder Phantasie.

wie Gedanken, flüchtig, wirr.

Ausgeburten eines schlafend Hirn.

voll mit ungesagten Dingen,

voll mit ungetanen Taten,

irreal und vollgestopft mit den angefragten Fragen.

und so sind wir schlafend Hoffnung,

dösend Wunsch und ruhend Angst.

tausend nie erzählte Worte.

Das sind wir!

 

Vielleicht sind wir nur Vergang’heit.

Fotos, sepia und schwarz weiß

 wie das Resultat der Worte,

den’ aus längst vergang’ner Zeit.

lebenslang nur wie ein Name auf vergilbten Pergament.

 Echo längst vergess’ner Schreie,

in des Lebens Labyrinth.

das Produkt des schon Gescheh’nen,

an der Kette des Gewes’nen, in den Handschellen des Getanen,

mit dem Knebel des Gesagten zum Schweigen gebracht.

dort ein Schatten – nur Erinn’rung,

weil wir morgen heute schon gelebt haben werden.

Das sind wir!

 

Vielleicht sind wir auch die Zukunft.

Glaube an zu tune Dinge.

wie die Kraft, das zu beheben,

was einstmals vergessen ward.

die Ideen einer Welt,

die sich selbst mit diesen strafte,

die mit jedem Schritt nach vorne

den Radierer an der Zukunft Wege schwang.

Ödland, unbeschrieb’ne Seiten.

Stift, der Neu’s zu tun verspricht.

Hoffnung, Traum und Furcht vereint in des Morgens Zuversicht

 in der Glaskugel ein Nebel, tausend unbegang’ne Wege.

Das sind wir!

 

Und vielleicht sind wir nur wir.

voll mit Zukunft, voll mit Träumen.

mit Momenten,

voller Fragen und bestimmt von dem Getanen.

mit dem Blick weit in die Ferne

und dem Stand im Hier und Jetzt.

mit dem Kopf in Phantasien

und dem Herz an vergang’nem rechten Fleck.

wir sind mehr als nur die Summe aller unsrer Einzelteile,

mehr als unser Bild im Spiegel und das was wir tun und sagen

und selbst wenn wir schrei’n: „Du, Moment verweile!“

nicht der, der wir gestern waren,

nicht der, der wir morgen sind.

allein wer wir seien wollen.

Das sind wir.

Funny Food Facts #1 Pizza

Wir hatten eine neue Idee: wir veröffentlichen ab jetzt des Öfteren immer neue Ausgaben von „FFF: Funny Food Facts“. 5 Fakten über ein bestimmtes Thema, das mit Essen zu tun hat (heute: Pizza), die du höchstwahrscheinlich nie wieder brauchst. Trotzdem ist es lustig zu sehen, was es so alles gibt. Viel Spaß beim Lesen ;)

 

1.    Einer der beliebtesten Pizzabelege in Brasilien sind grüne Erbsen. Ob das schmeckt…?

2.    Die teuerste Pizza der Welt kostet 12.000 $ und braucht 72 Stunden für die Zubereitung… glaubt ihr, dass sich das lohnt? Aber wer es kauft…

3.    17 Prozent aller US-Restaurants sind Pizzerien.

4.    Zur Zeit des Super Bowl wird mehr Pizza gegessen als sonst in drei Monaten. (Und jetzt schnell googlen, wie lange der geht.)

5.    In Amerika ist außerdem der Oktober der nationale Pizza- Monat. Und dann noch so viele Pizzerien… ein Paradies für alle Pizzaliebhaber

 

Und das wars auch schon wieder. Freut euch auf die nächste Ausgabe. Ihr könnt ja schon mal raten, was das nächste Thema wird. Bis zum nächsten Mal. ;)

English in Action 2018

 

In der ersten Woche der Winterferien 2018 ging es wieder los. Einige Schüler aus den 7. Und 8. Klassen trafen sich in der Schule und begannen gemeinsam eine englischsprachige Woche. Das heißt, dass wir in Gruppen eingeteilt wurden (eine Gruppe 7.Klasse, die andere 8.) und abwechselnd je 45 Minuten mit einem der zwei britischen Lehrern gearbeitet haben, die extra für uns angereist waren. Die beiden hießen Catherine und James und waren immer sehr gut gelaunt. Sie haben die ganze Woche sehr abwechslungsreich, spannend  und mit viel britischem Humor gestaltet. Wir, in der 8. Klasse, haben zum Beispiel viel über Sportarten und Shopping-Läden, die im UK populär sind, geredet. Außerdem gab es wirklich lustige und neue „Unterrichts“-Methoden, wie zum Beispiel das Schreidiktat oder Rollenspiele. Beides war immer sehr chaotisch! In den letzten 90 Minuten des Tages  (wir waren übrigens täglich von 8-13 Uhr beschäftigt) ging es dann immer darum, die Projekte für die große Show, die am Freitag stattfinden sollte, zu erarbeiten und fertigzustellen. In der 7. Klasse wurden spannende Vorträge und ein lustiges Rollenspiel einer Quizshow mit vielen Prominenten ausgearbeitet. In der Gruppe der Achtklässler gab es ein Magazin „Einstein in Action“, bei dem jeder einen Artikel erarbeitet, gestaltet und in der Show präsentiert hat. Das zweite Projekt war etwas spezieller: Wir entschieden uns für ein Improvisationstheater, dem wir den Namen „The Misssteak“ gaben. Was genau darin passiert ist, ist schwer zu erklären, aber nur so viel: Es ging um ein Restaurant, in dem an diesem Abend Kritiker erwartet wurden, diese wurden dann jedoch von der Kellnerin des Bistros mit einer Gruppe überglücklicher Frauen verwechselt. Kurz gesagt entsteht ein sehr turbulenter Abend, mit einem Heiratsantrag, einem verhungernden Assistenten und vielen plötzlichen Todesfällen.                                                                                                                                              Ja, wir hatten uns alle viel überlegt und auch die Eltern und Lehrer, die dann zur Show gekommen waren, beeindruckt, begeistert und wir hatten viel Spaß.                                                                                                                         Viele Schüler denken allein schon bei der Erwähnung von English in Action an den typischen Englischunterricht, den man täglich in der Schule „ertragen“ muss und den man sich dann ganz bestimmt nicht auch noch in den Ferien antut. Doch EiA ist etwas ganz anderes. Es war kein Unterricht für uns, es war wie ein Treffen mit Freunden, bei dem man ganz nebenbei noch sein Englisch verbessert und einiges über Großbritannien lernt. Ich und alle anderen, die es dieses Jahr gewagt haben, in den Ferien einen Fuß in die Schule zu setzen und 5 Stunden täglich nur Englisch zu sprechen, haben es nicht bereut und würden es jederzeit  wieder tun. Diese super lustige, interessante und britische Woche sollte man nicht verpassen, denn es ist ein Erlebnis, das bleibt!

Benefiz 2018: Shakespeare in Gummistiefeln

Das Benefiz am 16. 03. 2018 war wie immer ein voller Erfolg. Trotz des… naja… etwas schrägen Themas „Shakespeare in Gummistiefeln“ wurde selbst dieses gut umgesetzt und viele künstlerisch hochwertige Schülerbeiträge gezeigt. Die Moderatoren Robert Adam, Katja Kuhnert, Kim Schmidtchen, Simon Krebs, Gesa Petersen, Luisa Grabe und Tobias Retzlaff machten wie immer eine gute Figur, aber auch die beiden Chöre sowie die vielen anderen Auftritte waren faszinierend. Es ist erstaunlich, wie so viele Schüler neben ihrem eigentlichen Unterricht noch Zeit für künstlerische Hobbys finden. Auch das Bühnenbild war der Thematik entsprechend sehr schön gestaltet und dekoriert. Deshalb geht noch einmal ein herzliches Dankeschön an alle, die mitgemacht und mitgewirkt haben. Die Einnahmen gingen dieses Jahr an den Verein „Lichtblicke e.V.“

 

„Ich persönlich fand das Benefiz sehr schön. Mir hat der Chor sehr gut gefallen und die Moderation war auch ziemlich gut gelungen. Die Bühne war toll dekoriert und mich hat die Idee mit den Wegweisern (z.B. zum London Eye) sehr angesprochen.“ -Schülermeinung

 

„Mir haben die einzelnen Aufführungen und die Moderation sehr gefallen. Das Bühnenbild war sehr schön gemacht und das Thema… spezieller als sonst. Im Großen und Ganzen hatte ich viel Spaß  und ich freue mich schon auf das nächste Mal.“

 

„Es war wie immer sehr schön und es hat wirklich Spaß gemacht. Als ich das Thema das erste Mal gelesen habe, dachte ich, wie soll man daraus ein Programm machen? Jedoch wurde ich wie immer positiv überrascht.“

ABIility to dream

 Letzter Schultag der  12. Klassen 2018

 

Wie  jedes  Jahr haben wir auch in diesem den Abschied von den Abiturienten ausgiebig zelebriert. Bereits morgens vor dem Unterricht haben sie vor uns Schülern keinen Halt gemacht und uns mit Lippenstift, Haarspray und sonstigem verunstaltet. Während der ersten beiden Stunden haben sie es sich auch nicht nehmen lassen, laut grölend durch die Schule zu stolzieren. Allerdings sprang für uns Schüler doch etwas dabei heraus, da die Abiturienten in die Klassenzimmer stürzten und mit Süßigkeiten um sich warfen.

Das Thema in diesem Jahr war ‚ABIlity to dream‘, also alles rund um Disney. Passend dazu haben sich die 12-Klässler  ein Programm ausgedacht, welches in der 3. und 4. Stunde für alle Schüler in der Turnhalle stattfand. Nachdem alle Tutorengruppen mit viel Tamtam, Musik und Jubel einmarschiert waren, wurden aus den sechs Tutoren zwei Teams gebildet: Frau Eismann, Herr Dr Möller und Herr Lembke gegen Frau Wittner, Herr Stieger und Herr Freimark (anstelle von Frau Plesse). Beide Teams mussten in verschiedenen Spielen gegeneinander antreten, was größtenteils für die Schüler sehr lustig anzuschauen war. Als am Ende der Gewinner, Team 1, feststand, trafen sich noch einmal alle Abiturienten und etwas später auch ein kleiner Teil des Publikums auf der Showfläche, um als Ausklang noch zu einigen Liedern zu tanzen und die Zwölfer gebührend zu verabschieden.

Nach all der Feierlichkeit stehen jetzt für die 12. Klassen allerdings die Abiturprüfungen an, bei denen wir ihnen natürlich viel Glück wünschen.