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Benefiz 2018: Shakespeare in Gummistiefeln

Das Benefiz am 16. 03. 2018 war wie immer ein voller Erfolg. Trotz des… naja… etwas schrägen Themas „Shakespeare in Gummistiefeln“ wurde selbst dieses gut umgesetzt und viele künstlerisch hochwertige Schülerbeiträge gezeigt. Die Moderatoren Robert Adam, Katja Kuhnert, Kim Schmidtchen, Simon Krebs, Gesa Petersen, Luisa Grabe und Tobias Retzlaff machten wie immer eine gute Figur, aber auch die beiden Chöre sowie die vielen anderen Auftritte waren faszinierend. Es ist erstaunlich, wie so viele Schüler neben ihrem eigentlichen Unterricht noch Zeit für künstlerische Hobbys finden. Auch das Bühnenbild war der Thematik entsprechend sehr schön gestaltet und dekoriert. Deshalb geht noch einmal ein herzliches Dankeschön an alle, die mitgemacht und mitgewirkt haben. Die Einnahmen gingen dieses Jahr an den Verein „Lichtblicke e.V.“

 

„Ich persönlich fand das Benefiz sehr schön. Mir hat der Chor sehr gut gefallen und die Moderation war auch ziemlich gut gelungen. Die Bühne war toll dekoriert und mich hat die Idee mit den Wegweisern (z.B. zum London Eye) sehr angesprochen.“ -Schülermeinung

 

„Mir haben die einzelnen Aufführungen und die Moderation sehr gefallen. Das Bühnenbild war sehr schön gemacht und das Thema… spezieller als sonst. Im Großen und Ganzen hatte ich viel Spaß  und ich freue mich schon auf das nächste Mal.“

 

„Es war wie immer sehr schön und es hat wirklich Spaß gemacht. Als ich das Thema das erste Mal gelesen habe, dachte ich, wie soll man daraus ein Programm machen? Jedoch wurde ich wie immer positiv überrascht.“

Interview mit Frau Heinkel

Zum Schuljahr 2017/18 ist unsere Schule um einige Lehrerinnen und Lehrer reicher geworden. Eine dieser ist Frau Heinkel, Klassenlehrerin der 7c, unterrichtet Deutsch und AWT. Wir haben ihr ein paar Fragen gestellt:

 

Steinzeit:        Wo sind Sie aufgewachsen?

Fr. Heinkel:     Ich bin in Schwerin aufgewachsen.

 

Steinzeit:        Hatten Sie damals auch so Ihre Hass- und Lieblingsfächer?

Fr. Heinkel:     Ja, also ich war ja auf einem Sportgymnasium und deshalb fand ich Sport besonders toll. Ich hatte auch Mathe als Lieblingsfach, auch wenn das keiner glaubt. Und ich hab Deutsch gehasst; bin jetzt Deutschlehrer, aber… egal. Ist nicht schlimm. *lacht*

                               Aber es lag da auch mehr am Lehrer als am Fach.

 

Steinzeit:       Sie haben doch bestimmt auch des Öfteren mal Ausreden benutzt. Welche wären denn da so Beispiele ?

Fr. Heinkel:    Ich habe keine Hausaufgaben vergessen, das ist wirklich lustig. Ich habe sie wenn dann vorher im Bus noch schnell gemacht, also ich hatte wirklich nie vergessene Hausaufgaben.

 

Steinzeit:        Wir sprechen ja gerade mehr von Ihrer Kindheit beziehungsweise Ihrer Schulzeit. Hatten Sie zu der Zeit auch andere Traumberufe oder wollten Sie schon damals Lehrer werden?

Fr. Heinkel:     Ja, also ich wollte nie Lehrerin werden, sondern eigentlich Pathologin, also Rechtsmedizinerin. Und dann hab ich ja Wirtschaft studiert und dann wollte ich nicht mehr irgendwas anderes machen, sondern Lehrer werden.

 

Steinzeit:        Wo und wie lange haben Sie denn dann studiert?

Fr. Heinkel:     Ich habe in Rostock studiert und normalerweise sind das  5 Jahre, aber dadurch, dass ich ja Wirtschaft schon hatte, habe ich nur 3,5 Jahre gebraucht.

 

Steinzeit:        Während der Erlernung Ihres Berufes haben Sie ja sicherlich auch ein Referendariat machen müssen. Wo haben Sie das durchgeführt?

Fr. Heinkel:     In Wismar am Geschwister-Scholl-Gymnasium.

Steinzeit:        Und wie lange ging das dann?

Fr. Heinkel:     Das waren zwei Jahre.

                                 Also man muss dazu sagen, ich habe ja die sogenannte Doppelqualifikation, das heißt Grundschule und Gymnasium, und musste dann eben ein halbes Jahr noch an die Grundschule, das habe ich dann auch in Wismar gemacht.

 

Steinzeit:        Wenn man dann in so einen Beruf geht, hat man  auch verschiedene Erwartungen an diesen. Inwiefern wurde diese denn erfüllt?

Fr. Heinkel:     Ja. Ich wusste, dass der Lehrerberuf nicht so ist, wie man behauptet: vormittags arbeiten, nachmittags frei. Und ja, das wurde erfüllt und auch das Pensum an Noten geben – ja, genau, wie ich es befürchtet habe.

 

Steinzeit:        Welche Fächer unterrichten Sie denn jetzt?

Fr. Heinkel:     Ich unterrichte AWT beziehungsweise Wirtschaft in der Oberstufe und Deutsch.

Steinzeit:        Und warum haben Sie sich für die Fächer entschieden?

Fr. Heinkel:     Bei Deutsch ist das berechtigt, weil ich besser sein wollte als mein Deutschlehrer und das einfach anders machen wollte. Und AWT hat sich angeboten, da es ein praxisnahes Fach ist, wo man den Schülern einfach noch   zeigen kann, wie ihre Welt funktioniert.

 

Steinzeit:        Ich weiß ja jetzt nicht, inwiefern Sie Freizeit haben. Aber wenn, was machen Sie denn da so?

Fr. Heinkel:     Also wenn ich Freizeit habe, was sehr selten ist: Im Sommer gehe ich gern paddeln,  ich habe ja mein eigenes Boot, oder auch  einfach mal auf der Couch liegen, spazieren gehen –eben ganz banale Sachen – mit Freunden essen; ja, sowas eben.

 

Steinzeit:        Und wie sieht‘ s da so aus mit Musik bei Ihnen? Welche Musik hören Sie gerne? Können Sie ein Instrument spielen?

Fr. Heinkel:     Ich kann leider keine Instrumente spielen. Ich wollte  mal Geige lernen, aber dafür bin ich echt untalentiert. Ansonsten höre ich wirklich ganz normal Radio. Auch manchmal so Richtung Böhse Onkelz, Rammstein, das ist aber, wenn ich schlecht gelaunt bin, dann muss das laut aufgedreht werden.

 

Steinzeit:        Sind Sie mehr so der Filmegucker oder der Bücherleser?

Fr. Heinkel:     Definitiv Bücher.

Steinzeit:        Und welches ist Ihr Lieblingsbuch?

Fr. Heinkel:     „Die Geisha“ und von Patrick Süskind  „Das Parfüm“. Wirklich gute Bücher, nicht so tolle Filme, aber tolle Bücher.

 

Steinzeit:        Jetzt mal  etwas zum Nachdenken: Stellen Sie sich vor, Sie hätten einen sehr großen Betrag an Geld, sagen wir eine Million Euro. Was würden Sie damit machen?

Fr. Heinkel:     Mein Haus bauen.

Steinzeit:        Braucht das so viel?

Fr. Heinkel:     Nein, so viel braucht es nicht. Aber echt mein Haus bauen. Ich würde nicht meinen Job kündigen, dafür mag ich ihn einfach zu sehr. Aber für ein neues Auto vielleicht, weil das relativ oft kaputt geht zurzeit. Und ja, so Kleinigkeiten erfüllen , für die Kinder sparen und so.

 

Steinzeit:        Eine letzte Frage: Wenn Sie für einen Tag in die Rolle eines anderen Menschen oder Wesens schlüpfen könnten, für welche würden Sie sich entscheiden und warum?

Fr. Heinkel:     Mhh… da muss ich kurz nachdenken.

                                Ich glaube, ich wäre die Katze meiner Schwiegereltern,  die ist so ein Kinderersatz bei denen und die darf alles machen , die wird verhätschelt und die hat so ein Rundum-Sorglos-Paket da. Das wär ich glaub ich, auch wenn ich keine Katzen mag; ich bin ein Hundemensch. Aber die – die hat ein Leben, ja…

 

Steinzeit:        Dann, vielen Dank für das Interview auf jeden Fall!

Fr. Heinkel:     Ja, gerne doch.

 

 

A gorilla and two gentlemen in our school - White Horse Theatre 2017

A gorilla and two gentlemen...

 

Gerald wird 'Billy´s friend' im gleichnamigen Theaterstück für die Klassen 5-7 am 12.12.2017 in der Aula unseres Gymnasiums.

 

In ihm findet der einsame und von den Eltern vernachlässigte Billy einen Begleiter, doch kann ein Gorilla ein wahrer Freund sein?

 

JA, wie es eindrucksvoll durch alle Akteure, sowohl Schauspieler als auch unsere mitwirkenden Schüler bewiesen wurde.

 

Vor teilweise selbst gestaltetem Bühnenbild und mit viel Action im und durch das Publikum gelang es glücklicherweise, im Zirkus ein Zuhause für den zahmen, liebenswerten und klugen Gorilla Gerald zu finden.

.Gerald und Billy

Fotos: P. Wittner

 

 

Two Gentlemen (Klassen 8/9)

 

Diese Adaptation des Shakespeare Stücks 'Two Gentlemen of Verona' rankt sich um die Themen Freundschaft, Liebe und Treue.

 

Fotos: P. Wittner

 

 

Da die Stücke zuvor im Englischunterricht besprochen wurden, fiel es den meisten Schülern nicht schwer, die Texte zu verstehen und sich diesem Theatergenuss hinzugeben.

 

Auf Wiedersehen im White Horse Theatre im nächsten Jahr.

 

Petra Wittner

Englischlehrerin

 

Das Benefiz-Plakat 2018

IHK-Lehrstellenbörse

IHK-Lehrstellenbörse

 

Berufs- und Studienorientierung lautet das Zauberwort moderner Bildung und wahrhaft ist sie brandaktuell, diese kleinen Entscheidungen, welche das gesamte Leben beeinflussen können. Von der Wahl des Praktikums bis hin zur Fächerwahl in der Oberstufe, überall heißt es: „Probiere dich in dem aus, was du später als Beruf anstrebst!“, „Wähle deine Fächer nach deinen Studien- und Berufswünschen!“. Doch häufig ist es eben gar nicht so einfach zu wissen, wohin der Weg einen führen soll, unteranderem aus diesem Grund reiht sich die Industrie und Handelskammer Neubrandenburg mit ihrer „Leerstellenbörse“ ein in die Gruppe der Anbieter von Berufsorientierungsprogrammen.

Am Dienstag den 11.07.2017 veranstaltete die IHK in ihren Räumlichkeiten eine kleine Pressekonferenz, die sich ausschließlich an Schülerzeitungs- und Homepageredaktionen wendete – eine sehr interessante Erfahrung für jeden der sich für Journalismus interessiert. Dort gewährten sie Schülern direkt Einblick in ihr Angebot, um diesen das Programm „Leerstellenbörse“ näher zu bringen. Hierbei handelt es sich um eine Messe, die am 16. September 2017 von 10:00 bis 15:00 Uhr in den Räumlichkeiten des HKB am Marktplatz Neubrandenburg Jungendlichen schon zum 9.Mal unter diesem Namen die Möglichkeit gewährt in Kontakt mit Unternehmen zu kommen, Informationen zu Ausbildungsplätzen zu erhalten und sich auf Stellen zu bewerben.

 

Es stellt sich die berechtigte Frage, inwieweit eine solche auf Ausbildungsberufe ausgerichtete Veranstaltung überhaupt attraktiv für zum Abitur führende Schulen ist. Auch darauf lieferten die Vertreter der IHK Antworten: Neben dem vielfältigen Stellenangebot, bietet die Messe auch die Möglichkeit sich auf Duale Studienplätze oder praxisorientierte Bachelor zu bewerben, sowie sich über solche zu informieren. Vorort finden sich ebenfalls Studienberater. Außerdem richtet sich das Angebot nicht nur an Schüler des Abgangsjahrgangs, sondern an alle ab etwa der 7. Klasse, die sich in Sachen Berufsorientierung engagieren möchten, planlos sind oder ihre Berufsvorstellungen abchecken wollen. Diesen bietet sich die Möglichkeit Gespräche mit Vertretern der Betriebe zu führen und sich sogar Praktikumsplätze zu sichern.

Bewerbungsunterlagen können auch mitgebracht werden, um sich zu bewerben oder sie von Unternehmen und IHK-Mitarbeitern checken zu lassen. Im Zweifelsfalle, sofern sich die Frage stellt, wie einzelne Unternehmen mit diesen verfahren und ob sie vor Ort Bewerbungen entgegennehmen oder überhaupt auf der Messe vertreten sind, aber auch als Vorbereitung auf konstruktive Gespräche empfiehlt sich ein kurzes Telefonat. Auch Eltern sind gerne gesehen, die den Jugendlichen bei der Fülle an etwa 700 Leerstellen, Ausbildungs- und Studienplätzen beistehen. Darunter ungefähr 80 verschiedene Ausbildungsberufe und mehr als 20 Studiengänge. Allesamt in Unternehmen, die in den Zuständigkeitsbereich der IHK Neubrandenburg fallen. Stellvertretend für diesen 42% der Landesfläche MVs ausmachenden Einzugsbereich werden mehr als 70 Unternehmen ihre Stände auf dem Messegelände aufschlagen. Mit Angeboten vom Mechatroniker bis hin zum Mediengestallter und Steuerfachangestellten.

Für einen Ansporn in Sachen gute Gespräche zielt die IHK mit modernen Preisen, zu erlangen durch Teilnahme am hauseigenen Gewinnspiel, vermutlich bei den meisten genau ins Schwarze. Zur Teilnahme an diesem gilt es nach Gesprächen Referenzen zu sammeln. Unter der Fülle, der so zu aktiven Messebesuchern gewordenen Interessierten, werden daraufhin 10 Gewinne verlost – es locken: eine Virtual Reality Brille, eine Powerbank, Einkaufsgutscheine und einiges mehr.

Mit diesen vielfältigen Angeboten lädt die „Lehrstellenbörse“ also ein. Der Eintritt ist selbstverständlich kostenlos.

Wer an dem Tag keine Zeit hat oder sich im Vorfeld schon informieren will, dem stehen auch beispielsweise die Plattformen Durchstarten in MV und die digitale Leerstellenbörse zur Verfügung.

 

Pauline Weigel