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Projektwoche: Schweineherzen

 
In der letzten Schulwoche vom 24. bis 28. Juni 2019 fand unsere alljährliche Projektwoche der Klassen 5 bis 10 statt, wobei sich die Klassen 9 und 10 mit Themen aus dem MINT - Bereich auseinandersetzten.
Am Montag bekamen sie die Möglichkeit, an dem Projekt “Sektion von Schweineherzen”, welches von Herrn Krause angeboten wurde, teilzunehmen. Fünf Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse entschieden sich dafür, biologische Grundkenntnisse aus dem Unterricht auf diese Weise auch praktisch neu zu erfahren und Fachwissen in den Bereichen Anatomie und Blutkreislauf zu verinnerlichen.
Gewiss kann sich nicht jeder für die Sektion, insbesondere an Tierorganen, begeistern, da allein der beißende Geruch der Herzen für die meisten bereits eine abschreckende Wirkung hat; trotzdem konnte man beobachten, dass die teilnehmenden Schüler und Schülerinnen diese Tätigkeit mit großer Freude und Interesse ausführten. Sie selbst erzählten uns, sie hätten sich für eben dieses Projekt angemeldet, um mehr über die menschliche Anatomie zu erfahren, schließlich kommt ein Schweineherz dem des Menschen in Größe und Aufbau schon ausgesprochen nah. Teilweise wollen Schüler diese Erfahrungen zudem für ein späteres Medizinstudium nutzen.
Herr Krause hat dieses Projekt angeboten, da eine solche Sektion und das praktische Auseinandersetzen mit den einzelnen Organen, deren Aufbau und Funktion, seiner Meinung nach im Biologieunterricht viel zu kurz komme und für zwei normale Unterrichtsstunden zudem zu zeitaufwendig sei. Das eigene Handeln und eigene Erfahrungen seien in solchem Umfang und durch ein solches Projekt eher den Schülern der Sekundarstufe II zuzutrauen und erweisen sich für eben diese als ziemlich sinnvoll, da im Unterricht unter anderem Themen wie die Organspende, aufgrund des straffen Lehrplans nur kurz angeschnitten werden können.
Den Schülerinnen und Schülern hat das Projekt zur Sektion im Allgemeinen sehr gut gefallen. Ein abwechslungsreiches Angebot wie dieses bietet ihnen eben nicht nur die theoretischen Kenntnisse aus dem Biologieunterricht, sondern auch die eigene praktische Arbeit an naturwissenschaftlichen Themen.
In dieser Form wollen wir uns natürlich auch nochmal herzlich bei Herrn Krause bedanken!