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Projektwoche: Make your school

Fr. Tschierschky, Fr. Eitze, Hr. Dr. Kappler, Mitarbeiter WiD, Studenten

 

Kreatives Tüfteln im Team - das hat sich Make Your School auf die Fahne geschrieben. Im Rahmen des Projekts fanden am Albert-Einstein-Gymnasium in den Tagen vom 24. bis 26. Juni 2019 die sogenannten Hackdays statt. Dabei überlegten sich die Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 9a und 9c, wie sie unsere Schule mitgestalten und mit technischen und digitalen Tools verbessern können. Unterstützt wurden sie dabei von Mentorinnen und Mentoren, die die Veranstaltung begleiteten und fachliche Impulse gaben. 
Das Projekt Make Your School wird für Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse angeboten und bis jetzt an Schulen in 13 Bundesländern umgesetzt. 
Das Ziel hierbei ist es vor allem, junge Menschen zum Tüfteln und zur kreativen technischen Arbeit anzuregen, wobei der Fokus ganz klar auf der Verbesserung des Schulalltags liegt. Egal ob CO2-Messer im Klassenraum oder automatisierte Rollos, der Kreativität der Schüler sollen, so denn technisch umsetzbar, keine Grenzen gesetzt sein. 
In den drei Projekttagen in unserer Aula hatten die Schüler die Möglichkeit, mit bereitgestellten Materialien gruppenweise ihre eigenen Arbeiten zunächst im Modell zu erstellen. Anschließend wurden diese am Mittwoch im Plenum vorgestellt und diskutiert. 
Auch nach Abreise der Mentorinnen und Mentoren bleiben diese den Schülern vollständig erhalten, um möglicherweise selbstständig weiter daran zu tüfteln und diese zu verbessern, denn: “Das Projekt Make Your School soll den Schülern also als Initialzündung dienen und zur weiteren technischen Arbeit anregen.”  so Franziska Schultheis, eine der Projektmanager. 
Zwei Schüler, die diese Möglichkeit engagiert nutzten, sind Jonas Eckhardt und Moritz Erdmann aus der 10. Klasse unseres Gymnasiums. Sie entwickelten im letzten Jahr im Rahmen von Make Your School einen Rollroboter, welchen sie nachträglich weiterentwickelten, indem sie beispielsweise eine Kamera einbauten, sodass dieser Roboter möglicherweise auf dem Meeresboden oder sonstigen für den Menschen schwer erreichbaren Orten eingesetzt werden könnte. 
Mit dieser Innovation bewerben sie sich dieses Jahr für das erste Maker Festival am 24. August in Berlin, auf dem ehemalige Teilnehmer des Projekts aus ganz Deutschland ihre Entwicklungen vorstellen können.  
Auch in den diesjährigen Projekttagen stellten unsere Nachwuchswissenschaftler ihre Erfindungen in den verschiedensten Ausführungen dar. Darunter befanden sich zum Beispiel ein Haargummispender, ein Müllsammelroboter, ein automatischer Tafelabwischer, ein Feuchtigkeitsmessgerät für Blumentöpfe und ein digitales Klassenbuch. Aber auch Ideen wie ein Warteschlangensensor, ein Lehrerlokator, Transpondersysteme um Toilettentüren zu öffnen, ein Wasserspender und ein höflicher Mülleimer, welcher sich bei dem “Spender” bedankt, fanden ihre Umsetzung im Modell.   
Vielleicht sehen wir auch einige dieser Ideen beim nächsten Maker Festival in 2020? Wir bleiben gespannt und bedanken uns bis dahin bei allen Mentoren, den organisierenden Lehrern Frau Tschierschky, Herr Dr. Kappler und Frau Eitze und wünschen Jonas und Moritz viel Erfolg beim Festival 2019! 

 

Autoren: Mara Kruschel, Leon KöwitzSchülerInnen der Klasse 11