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9a und 9b in Greifswald

Ein Tag in Greifswald

Am Dienstag, dem 04.04.2017, besuchten die Klassen 9a und 9b das Max-Planck-Institut sowie die Ernst-Moritz-Arndt-Universität in Greifswald.
Das Max-Planck-Institut beschäftigt sich mit der Erforschung der physikalischen Grundlagen für den Bau eines Fusionskraftwerkes. Darüber berichtete uns einer der Mitarbeiter sehr ausführlich in einem einstündigen Vortrag.
Nach diesem durften wir einen Rundgang durch das Institut für Plasmaphysik machen. Uns wurden verschiedene Experimente vorgestellt und erklärt. Ebenfalls sahen wir das Hauptprojekt des Instituts, die Wendelstein 7X. Dies ist eine Experimentieranlage zur Erforschung der Kernfusionstechnik.
Nach der Erkundung des Max-Planck-Instituts folgte der Besuch der Ernst-Moritz-Arndt-Universität. Zwei Studenten führten uns durch die 1456 gegründete Universität, welche zu den ältesten Universitäten Mitteleuropas zählt.
Wir erfuhren viele interessante Dinge über die einzelnen Häuser in der Uni, wie zum Beispiel, dass das komplette „Haus der Physik“ durch ein geplatztes Quecksilberrohr vergiftet ist.

Am Schluss der Führung besuchten wir den Karzer, das frühere Studentengefängnis. Als man uns erklärte, dass man für zu lautes Reden im Unterricht und Zuspätkommen eine Woche dort absitzen musste, hörten unsere Lehrer besonders interessiert zu.
Uns allen gefiel der kleine Raum aber nicht schlecht, da dessen Wände voller Malereien waren, welche ungehorsame Schüler in ihrer Strafzeit dort angebracht hatten.
So war der ganze Tag sehr informativ und lohnenswert.

 

Alexandra Thierbach